Böse Überraschungen – lieber nicht!

Das ist der Super-GAU im Möbelbau: Ein eigens hergestelltes Stück passt nicht an seinen Bestimmungsort! Weil die Treppe zu schmal oder zu steil ist, oder weil die Raumhöhe nicht richtig eingeschätzt wurde. Gut fährt, wer im Zweifel seinen Stolz ablegt und den geplanten Weg des Stückes vorab mit dem Maßband abgeht.

Bei besonders engen Stellen helfen provisorische Modelle aus Latten oder Pappkartons. Damit lässt sich der schwierige Gang um Ecken herum noch mit Leichtigkeit simulieren. Eine ganz besonders böse Überraschung sind liegend getragene Schränke, die sich dann wegen geringer Raumhöhe am Bestimmungsort nicht in die Vertikale kippen lassen. Deshalb gilt: Die Diagonale eines hohen Möbelstücks darf nie größer sein als die Raumhöhe.

Die Werkzeugkiste des Anarchisten

Welche Werkzeuge braucht man für den Möbelbau? Der Autor Christopher Schwarz schildert in „Die Werkzeugliste des Anarchisten“ seine ganz persönliche Liste der nötigen Werkzeuge und wie man mit ihnen umgehen soll.
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Kommentare

30.09.2019

So etwas ist uns in der Schreinerei mal passiert. Das war vielleicht eine Aufregung. Wir mussten das gute Möbelstück wieder zurücknehmen, auseinander nehmen und Teile mit eine Feinsäge sägen, bis es dann durch die enge Treppenwindung passte.

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