Luftreiniger für die Werkstatt

Aus meiner Sicht ist der Holzstaub eine permanente Herausforderung bei der Holzverarbeitung. Zwar gibt es heute für die meisten Geräte Absaugevorrichtungen, trotzdem bleibt die staubfreie Werkstatt ein frommer Wunsch. Im Markt gibt es professionelle Staubfilteranlagen, die für grosse und hohe Werkräume konzipiert sind und in der Regel auch für die Deckenmontage vorgesehen sind. Bei einer normalen Raumhöhe von 2.50 m hängen diese Anlagen aber viel zu tief in den Raum und reduzieren die Bewegungsfreiheit und die gleichmässige Lichtverteilung. Also habe ich kurzerhand eine eigene Filteranlage hergestellt, die mit einer Höhe von nur 12 cm die Raumhöhe und das Licht in der Werkstatt nicht einschränken. Das Funktionsprinzip einer Filteranlage ist ja relativ simpel. Die Raumluft wird einfach mit einem oder mehreren Ventilatoren durch einen austauschbaren Filter gezogen. Vor dem Filter wird der Staub in einem Staubraum gesammelt. Dieser Raum muss selbstverständlich leerbar sein. Bei meiner Anlage war es mir wichtig, dass Stromverbrauch und Lärmpegel so gering wie nur möglich gehalten werden konnten. Die Anlage hilft zwar die Luft staubfreier zu halten, erfüllt aber den Traum einer absolut staubfreien Werkstatt auch noch nicht. Ich denke, dass viele Heimwerker mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben und ebenfalls auf der Suche nach einer einfachen und wirksamen Lösung für den Heim- und Hobbybereich sind. Vielleicht kann "Holzwerken.net" einen Nischenhersteller dazu motivieren, eine Staubfilteranlage für den Heimbereich auf den Markt zu bringen. www.homeworkshop.ch

Benötigte Zeit

30 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Übliches Schreinerwerkzeug

Verwendete Materialien

  • - Birkensperrholz
  • - 5 Rohrventilatoren von
  • einem Durchmesser von 10 cm
  • - Filtermatte
  • - 2 Gitterbleche
  • 10 x 60 cm

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
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Kommentare

28.07.2014

Hallo Phillipe, schöner einfacher Aufbau, und die Filterwirkung ist unbetritten. Man müßte den Staubgehalt der Luft irgendwie einfach messbar machen. Das wäre hilfreich um die ausgefilterte Menge beurteilen zu können. Matthias Wandel auf woodgears.ca hatte da mal bissel was probiert. Gruß, ROnny

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