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Die Werkstattschere – unentbehrlich (wenn sie scharf ist)

Scheren schärfen
Scheren schärfen <p>Illustration: Willi Brokbals</p>

In jede Werkzeugkiste gehört auch eine Schere, die im Holzalltag ganz schön was mitmachen muss.

Sie ist aber natürlich jeweils nur so viel wert, wie sie scharf ist. Zum Glück gehört das Schärfen einer Schere zu den einfachsten Werkstattaufgaben überhaupt. Wer an dieser Stelle des Textes an seine Wassersteine denkt, schießt schon weit über das Ziel hinaus.
Alles, was Sie brauchen, ist eine Glasflasche. Öffnen Sie die Schere und „schneiden“ Sie damit mit der ganz normalen Scherenbewegung und ordentlich Druck mehrmals den Flaschenhals durch. Je weiter die Schere schließt, desto weiter streicht das harte Glas an den Schnittflanken entlang. Das sieht fies aus und klingt auch manchmal so. Und natürlich bleibt das Glas heil, aber die Scherenflanken bekommen so wieder enormen Biss. Das werden Sie beim ersten Test-Schnitt in Papier sofort bemerken.

Sollten die Ergebnisse noch nicht zufriedenstellend sein, wechseln Sie zu einer anderen Flasche (unterschiedliche Gläser arbeiten unterschiedlich aggressiv) oder ändern Sie den Winkel der Schere zur Flasche etwas.

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