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Tischlern

Tischlern: Montag, 21. Juli 2014

Mobiler Bankhelfer am Werktisch

Wer keine Hobelbank zur Verfügung hat, spannt Werkstücke häufig auf der Arbeitsplatte fest. Kanten hobeln, Leisten zuschneiden und viele weitere Arbeiten sind so aber nicht komfortabel und nicht rückenschonend.

In Zukunft können Sie solche Arbeiten wie an einer Hobelbank erledigen. Denn eine kleine Bankzange ist schnell selbst gebaut und am Werktisch montiert. Sie kann eine normale Bankzange zwar nicht vollkommen ersetzen, aber doch zumindest mehr Komfort bieten als horizontal aufgespanntes Werkgut. Und als mobilen Helfer kann man ihn in Windeseile montieren und wieder abnehmen, wenn er nicht mehr gebraucht wird.
Sie benötigen dafür zwei Reststücke aus Multiplex (18 Millimeter oder stärker) und zwei kleine Schraubzwingen. Die Multiplex-Platten können die Maße 20 mal 45 Zentimeter haben. Schneiden Sie etwa im oberen Drittel der kürzeren Seiten je einen Schlitz. Er muss so breit sein, dass die Schiene der Zwinge hineinpasst. Wenn Ihr Werktisch keine Aufdoppelung hat, schrauben Sie eine Leiste unter die Tischkante. Schrauben Sie die hintere Multiplexplatte an die neue Leiste oder an die vorhandene Aufdoppelung des Werktisches. Die obere Kante der Platte sollte bündig mit der Tischplatte abschließen.
Damit Sie die vordere Platte beim Einspannen des Werkstückes nicht festhalten müssen, bringen Sie an der unteren Schmalseite zwei drehbare Riegel aus Multiplex oder Metall an. Nach vorne gedreht sind sie die optimale Abstellmöglichkeit für die zweite Platte. Lehnen Sie nun die zweite Multiplex-Platte parallel an die erste und schieben Sie die Zwingen von der Seite aus in die übereinanderliegenden Schlitze. Die Gewinde der Zwingen zeigen nach vorne. Zwischen die beiden Platten wird nun das Werkstück gespannt.
Dieser kleine Helfer ist übrigens auch eine gute Ergänzung für die Hobelbank bei der Arbeit an längeren Werkstücken.

Zusätzliche Bankzange

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