Gut verschraubt ist halb gebaut

Gestemmte Holzverbindungen sind schön, aber aufwendig. Gerade wenn es schnell gehen soll, ist oft die Schraube das Verbindungsmittel der Wahl. Sie hält das Holz fest und sorgt gemeinhin für eine dauerhafte Verbindung.

Vielfach werden auch Leisten, Klötzchen und Knäufe auf das flache Holz geschraubt. Allerdings wird die Verbindung nur dauerhaft und exakt, wenn beide Teile wirklich fugenlos miteinander verschraubt sind.
Entgegen der Meinung, die Schraube ziehe den letzten halben Millimeter zu, geschieht es oft, dass trotz Vorbohrens eine Fuge bleibt. Das ist unschön und auch der Stabilität der Verbindung nicht zuträglich. Achten Sie beim Verschrauben zunächst unbedingt darauf, dass zwischen beiden Flächen keine Holzrückstände zurückbleiben (oft durch das Vorbohren, das Einstecken oder probeweise Eindrehen der Schraube verursacht). Häufig drückt aber die Schraube die Flächen in letzter Sekunde auseinander. Auch der beste Handeinsatz kann das nicht verhindern und bringt die Teile nicht mehr weiter zusammen, selbst wenn man die Schraube heraus- und wieder eindreht. Daher sollten Sie bei allen Schraubverbindungen Zwingen oder Ratschenbänder einsetzen. Gleich zu Beginn angesetzt, verhindern diese auch, dass Holzrückstände zwischen die Flächen geraten.

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