Zwei Wege zum Feinschliff im Bogen

Einen großen konkaven Bogen zu schleifen ist kein Spaß. Achten Sie darum bereits beim Schnitt mit der Band- oder Stichsäge auf ein scharfes Sägeblatt und einen harmonischen Schwung ohne Hakeln.

Das kann man üben: Zeichnen Sie sich Linien parallel zum Ziel-Bogen im Abfallbereich und üben Sie hier den richtigen Ablauf. Ein bisschen Training ist hier Gold wert. Ist der Schwung geschnitten, folgt zunächst das Einebnen der noch sehr groben Kante. Beginnen Sie mit 80er Schleifpapier und greifen Sie nicht zu früh zu feineren Körnungen – erst, wenn die Form frei von Hügeln, Riefen und sehr rauen Stellen ist.
Da ein Schleifklotz im Bogeninneren nichts nützt, greifen Sie zu einem schmalen Streifen Restholz. Spannen Sie das Werkstück, mit dem Bogen nach oben in die Hobelbank. Greifen Sie den Schleifklotz an beiden Enden, mit dem Schleifpapier darunter. Folgen Sie dem Bogen mit kräftigem Druck. Sie werden sehen: Mit der Zeit spürt man, wo der Bogen noch nicht recht rund ist.
Noch deutlich effektiver ist ein Schleifklotz mit der exakt passenden Rundungsform. Und den haben Sie bereits, nämlich den Abfall des Bogenschnitts. Schneiden Sie dort eine Partie in Handlänge heraus, glätten Sie es seinerseits mit dem Hobel und legen Sie dann das Schleifpapier unter. So ist auch diese eher lästige Schleifarbeit schneller erledigt, als Sie denken.

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