Spannzange in der Oberfräse: Hat es wirklich „Klick“ gemacht?

Wie kommt der Schaftfräser wieder leicht aus der Oberfräse? Was klingt wie eine einfache Sache, kann schnell zu einem handfesten Problem werden, bei dem Nerven, Fräser und nicht zuletzt der Geldbeutel ernsten Schaden nehmen. Moderne Handoberfräsen spannen alle nach einem ähnlichen Prinzip: Der Schaft des Fräsers wird in eine mehrfach geschlitzte Stahl-Hülse gesteckt: die Spannzange.

Mittels einer Überwurfmutter wird die leicht konische Spannzange in die hohle Fräserspindel gedrückt. Dabei entsteht großer Druck auf den Fräserschaft, der nun durch die Reibung zur Spannzange am Platz gehalten wird. So weit, so gut. Auf dem umgekehrten Weg klappt das aber leider nicht: Einmal festgespannt, ist der Fräserschaft auch bei gelöster Mutter nur mit Brachialmethoden aus der Spannzange herauszubekommen. Die Hersteller behelfen sich hier mit einem genialen Trick: Spannzange und Überwurfmutter sind über eine Nutverbindung im Innern der Mutter drehbar miteinander verbunden. Daher muss man beim Öffnen der Mutter zweimal Widerstand überwinden: Zunächst wird die Mutter als solches gelöst, dann lässt sie sich ein Stück weit per Hand drehen. Der zweite Widerstand setzt ein, wenn die Mutter beginnt, die Spannzange aus der Fräserspindel zu ziehen. Danach kann der Fräser ganz einfach entnommen werden. Das Herausziehen kann jedoch nur klappen, wenn die Spannzange mit der Überwurfmutter richtig verbunden ist. Die beiden müssen, mit den Fingern zusammengesteckt, mit einem deutlich vernehmbaren "Klick" ineinander einrasten. Bei neuen Geräten und natürlich beim Austausch einer Spannzange muss das unbedingt überprüft werden.

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