Selbst geschärfte Fräsmesser: Synchronflug nicht garantiert

Es ist der Gang der Dinge: Selbst die schärfsten Fräswerkzeuge aus dem besten Stahl werden irgendwann stumpf. Holzwerker mit einiger Erfahrung im Auffrischen ihrer Handwerkzeuge reizt oft die Vorstellung, sie selber von Hand nachzuschärfen.

Doch das ist gleich aus mehreren Gründen nicht ratsam: Fräserschneiden bestehen aus Hartmetall (HM) oder aus hochlegiertem Schnellarbeitsstahl (High Speed Steel, HSS). Gelegentlich werden auch die Abkürzungen HW (für Hartmetall) und HS (statt HSS) verwendet. Diese Materialien lassen sich in der Regel nur von speziell ausgerüsteten Schärfdiensten wieder flott machen. Die Schärfautomaten sorgen auch dafür, dass in einem Satz Profilmesser jedes einzelne Exemplar genau die Kontur erhält wie alle anderen. Von Hand wird das kaum je gelingen – das Ergebnis wären ungenaue Profile im Holz und jede Menge Ausrisse. Handgeschärfte Fräsmesser an einem Kopf sind auch nie wirklich gleich schwer. Die Folgen sind ein unrunder Lauf der Fräse und störende bis gefährliche Vibrationen.

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