Kreissäge: Heftige Rückschläge sind vermeidbar

Thema Tischkreissäge: Die vorne abwärts fahrenden Sägezähne sind es, die das Holz schneiden. Wenn sie hinten wieder auftauchen, können sie aber ebenfalls Kontakt zum Holz bekommen. Und das ist in keinem Fall günstig und kann schnell gefährlich werden. Das Risiko besteht darin, dass die aufsteigenden Zähne das Werkstück nach oben schleudern.

Richtig montiert, sorgen Spaltkeil und Schutzhaube aber hier für ausreichend Sicherheit. Dennoch gibt es einen Gefahrenpunkt, der nicht selten viel zu spät erkannt wird: Bei Schnitten am Parallelanschlag geht es eigentümlich schwer, es wird lauter und das Holz zeigt Brandspuren: Das sind Anzeichen dafür, dass etwas mit dem Parallelanschlag nicht stimmen könnte. Der wird seinem Namen mitunter untreu und steht eben nicht mehr parallel zum Sägeblatt. Der Nutzer, nichts ahnend, schiebt die Werkstücke aber weiter am Anschlag entlang. Der Effekt: auch bei einem oder zwei Grad Ungenauigkeit wird das Holz entweder von links oder von rechts hinten ans Sägeblatt gedrückt, dort, wo die Zähne aufsteigen. Hier entsteht dann die stark erhöhte Reibung, die das Blatt belastet, zu Lärm und Brandspuren führt und den Rückschlag provozieren kann. Ab und an nicht nur Spaltkeil und Schutzhaube zu überprüfen, sondern auch die Parallelität des Anschlags – das kann helfen, Missgeschicke und Unfälle zu verhindern.

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