Dreh-Freiheit auch für dicke Türen!

Das wird beim Entwerfen von Möbeln manchmal übersehen: Ob eine Tür in den für sie vorgesehenen Freiraum passt, hängt nicht nur von ihrer Breite ab. Sondern auch von ihrer Dicke! Ist der Zwischenraum zu eng bemessen, schlägt die hintere freie Kante der Tür beim Eindrehen gegen das Türfutter. Und zwar umso eher, je dicker die Tür ist. Falls das passiert, muss das aber nicht das Ende des Projekts bedeuten!

Nachträglich lassen sich stumpfe Türen auch noch um zehn bis fünfzehn Grad abschrägen, ohne dass das unangenehm auffällt. Statt diesen Trick als Notbehelf einzusetzen, können Sie von vornherein mit einer an der Griffseite leicht abgeschrägten Tür planen. So lässt sich die nötige "Luft" auf ein Minimum reduzieren, was gestalterische Vorteile mit sich bringt. In kniffligen, weil engen Situationen behält man in diesen Fällen so den Überblick: Mit dem Originalscharnier zur Hand wird die exakte Drehsituation auf einem großen Brett 1:1 aufgezeichnet. Das hilft, böse Überraschungen von vornherein auszuschließen!

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