Ein rückschlagfreier Hammer unterscheidet sich in mehreren Punkten von einem einfachen Schonhammer. Im Inneren steckt meist eine Kammer mit Stahlschrot oder Sand, der beim Auftreffen nachrutscht und so die Rückprallenergie minimiert.
Diese Konstruktion sorgt dafür, dass die Schlagkraft vollständig in das Werkstück geht – ohne unerwünschtes Hüpfen oder Nachfedern. Das ist bei langwierigen Arbeiten wie beim Zinken ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Denn die Abwesenheit des Rückschlags befreit Hand und Arm davon, ihn jedes Mal ausgleichen zu müssen. Es lässt sich also so viel gelenkschonender arbeiten und man ermüdet auch nicht so schnell.
Weil alle rückschlagfreien Hammer, die wir kennen, Schlagflächen aus zähem Kunststoff haben, kann man mit ihnen auch Stechbeitel (solche mit Zwinge) schlagen, ohne das Werkzeugheft groß zu beschädigen. Auch wenn die meisten rückschlagfreien Hammer nicht gerade schön anzusehen sind, haben sie unschlagbare Vorteile.
Foto: Andreas Duhme
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