Tipps & Tricks Drechseln

Zähne zeigen beim Strehlen

Ein Gewindeschneider formt ein Außengewinde an einem zylindrischen Holzrohling auf einer Drehbank.

Was ist wichtig beim Strehlen, dem faszinierenden Andrehen von Gewinden auf der Drechselbank? Zunächst muss das Werkzeug stimmen.

› Die beiden Strehler müssen beide einen vollständigen ersten Zahn haben
› Die Zähne müssen scharf sein (in Bezug zur angrenzenden schrägen Fläche)
› Die Strehlerzähne müssen ein definiert-zackiges Profil haben. Sie sollten also nicht wie eine Welle daher kommen, sondern wie eine Reihe kantiger Dreiecke

Anders als häufig vermutet sind feine Gewinde leichter zu erlernen als grobe. 18 tpi (teeth per inch) sind eine taugliche Einstiegsgröße. Als Hölzer sind nur sehr harte, dichte Laubsorten wie Hainbuche oder Buchsbaum geeignet. Es gibt keine harte Regel, welche Gewindesteigung an welchen Dosendurchmesser passt. HolzWerken-Autor Jan Hovens nimmt aus ästhetischen Gründen für Dosen von 4 bis 5 cm Durchmesser 20 oder 18 tpi und für Exemplare bis 8 cm 16 tpi. Alles, was noch größer ist, strehlt Hovens mit 12, 10 oder noch weniger tpi. Diese Werte sind allenfalls eine Daumenregel, die Hovens regelmäßig selbst durchbricht, wenn es die Gestaltung erfordert.

Foto: Andreas Duhme

Wissen Sie was? Tipps wie diesen gibt es zuhauf in jeder Ausgabe von HolzWerken.

Drechseltechniken

Drechseltechniken

Drechseltechniken

Drechseltechniken erläutert sämtliche Aspekte des Drechselns: Von Auswahl und Vorbereitung der Ausrüstung über Arbeitstechniken bis hin zu Projektanleitungen.

32,00 

Mehr Erfahren

Zeitschriftenabo HolzWerken

Zeitschriftenabo HolzWerken

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker. Zeitschriftenabo HolzWerken gleich hier bestellen!

Preisspanne: 67,00 € bis 86,00 €

Mehr Erfahren

Kommentare