Probleme: Schüsseln kontra Splittern. Dielenbretter: Wie herum ist es richtig?

Dielenböden sind nicht zuletzt für Werkstätten ein beliebter Fußbodenbelag: Die Bretter, meist aus Fichte oder Kiefer, sind mit der richtigen Dämmung darunter deutlich fußwärmer als Beton, sie sehen gut aus und sie lassen sich sogar selbst herstellen und natürlich selbst verlegen.

In der Regel sind sie zwischen 15 und 35 Millimeter dick. Sofern in der Werkstatt schwere Maschinen stehen sollen, muss gut vorgeplant werden: Dort, wo zum Beispiel die Drechselbank steht, muss auch die Unterkonstruktion für die Aufnahme der Belastungen geeignet sein. Wichtig bei allen Dielenbrettern ist die richtige Drehung: Die rechte, rund werdende Seite darf auf keinen Fall oben liegen. Der Grund: Gerade bei den genannten Nadelhölzern neigt die rechte Seite stark zum Splittern oder gar zu größeren Ausbrüchen. Wer einmal barfuß über eine solche Fläche gegangen ist, der weiß: Die rechte Seite muss unbedingt nach unten. Dadurch liegt zwar die linke, also schüsselnde Seite oben, was man vielen Dielenböden auch ansieht. Sie gleichen von Brett zu Brett einer Berg- und Talbahn. Das aber muss man akzeptieren. Man kann den Effekt gering halten, indem man die Bretter vorab länger im Raum lagert, für den sie gedacht sind. Temperatur und Feuchte sollten nicht stark schwanken.

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