Löffelbohrer nutzen: Wenn es richtig in die Tiefe gehen muss

Stehlampen, soweit sie aus einem Stück hergestellt wurden, mussten früher eine komplette Durchbohrung erhalten, um das Stromkabel durchzuführen. Extrem lange Bohrer oder entsprechende Bohrverlängerungen hatte man damals noch nicht. Derartige Durchbohrungen stellte man mit Hilfe des Löffelbohrers her.

Dieser Bohrer hat seinen Namen von der löffelartigen Verbreiterung an seiner Spitze. Die Spitze selbst ist ähnlich einer Drehröhre angeschliffen. Mit diesem Bohrer können nun Bohrungen von einer ungeheuren Tiefe hergestellt werden. Kleine Löffelbohrer verfügen schon über eine Länge von 40 Zentimeter. Der Bohrer wird immer nur so weit ins Hirnholz eingeführt, bis der Löffel mit Abraum gefüllt ist. Nach jeder Löffelfüllung wird der Bohrer herausgezogen und entleert. Ein großer Vorteil dieses Bohrgerätes: Weil der Bohrer elastisch ist, sucht er sich immer die Werkstückmitte.

Die besten Tipps und Tricks

In jeder Ausgabe veröffentlich die Zeitschrift HolzWerken Tipps und Tricks zu allen Themen rund um das Arbeiten mit Holz. Die besten Beiträge dieser äußerst beliebten Rubrik hat die Redaktion für diese Buchausgabe aus den ersten 47 Ausgaben ausgewählt.
22,00 
Mehr Erfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Bisher noch keine Kommentare

Kommentar verfassen