Akku-Ladeschränkchen

Damit der Akku des E-Bikes nicht irgendwo im Zimmer rumliegt, brauchte es eine Behausung, in der er gelagert und geladen werden konnte.
Von anderen Projekten hatte ich noch ausreichend Reste von 18mm Multiplex für Korpus und Schublade sowie einen Quadratstab für die Füße. Korpus ist mit Flachdübeln verleimt. Schubladenzargen sind gefalzt an der Front befestigt, Boden eingenutet. Von vorn sieht man nur die Schublade (für kleines Zubehör) und das Ablagefach, das zweigeteilt ist. Durch die zurückspringende Deckplatte wird das Ablegen des schweren Akkus erleichtert. Das Netzteil wurde nicht fest verbaut sondern liegt lose in einem offenen, von hinten zugänglichen Fach. Somit kann es jederzeit leicht entnommen werden. Hinten sind im Zwischenboden große Belüftungsöffnungen mit einem Alu-Lochblech abgedeckt, auf dem das Neztteil liegt. Somit ist eine gute Wärmeabfuhr (dazu auch die Löcher in der Rückwand unten) gewährleistet. Ein fest installiertes Netzkabel versorgt eine hinten eingbaute Steckdose mit Strom, in der das Netzteil steckt. Das Ladekabel für die Batterie ist von hinten durch eine ausreichend große Bohrung in der Zwischenwand gesteckt. Zum Laden wird das Kabel leicht herausgezogen und mit der Batterie verbunden, die dann in das Fach gelegt wird. Anschließend wird der Schalter an der Oberseite eingeschaltet. Bei Spannung leuchtet dieser. Die Ladeanzeige der Batterie ist gut zu sehen. Wenn die Batterie voll ist, braucht man nur den Schalter auszuschalten, so dass die Batterie nicht ständig am Strom hängt. Das Schränkchen kann leicht umgestellt werden. Hätte ich es noch stabiler gebaut, könnte es sogar als Hocker oder Tritt dienen. So trägt es aber meistens nur ein Pflanzgefäß;-)

Benötigte Zeit

20 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Kreissäge Ständerbohrmaschine Forstnerbohrer Kreisschneider Stemmeisen Einhandhobel Dozuki

Verwendete Materialien

  • Reste aus 18 mm Multiplex-Dekorplatte, tlw. Ahorn Echtholzfurnier, Kiefer massiv (Füße) Alu-Lochblech, Schalter, Kabel, Aufputzsteckdose

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