Brotkorb aus Zirbelkiefer

Ich war vor einigen Wochen in Südtirol im Urlaub im Sarntal. Dort wachsen viele Zirbelkiefer und finden den Weg über den Holzhandel nach Deutschland. Nachdem unser Hotel nur wenige hundert Meter von einem Sägewerk entfernt war, habe ich mir für die Rückfahrt einige Bohlen Zirbelkiefer gekauft. Das Holz findet Verwendung für das eine oder andere Drechselprojekt. In diesem Fall ein Brotkörbchen. Ich habe eine Bohle gehobelt,Zuschnitte mit 22,5° gesägt und zu einem Achteck verleimt. Dieses wurde Faß-/Bottichförmig rund gedrechselt. Ich habe mir extra ein passendes Spannfutter angefertigt. Da ich das öfters mache , habe ich mir dafür einen M33x3,5 Gewindebohrer angeschafft. Das Zirbenkörbchen hat dann eine Auspolsterung mit grauem Stoff und Ziernägel bekommen.

Benötigte Zeit

5 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Drechselbank (Hager Star 200)
  • Gewindebohrer

Verwendete Materialien

  • Zirbelkiefer aus dem Sarntal (Sü
  • dtirol)

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Kommentare

15.07.2020

Die Idee, den Boden wegzulassen, finde ich genial. Und so ein Gewindebohrer muss her. Es müsste auch möglich sein, das M33 Gewinde an der Drechselbank mit einem Trennmittel zu behandeln. Dann einen Zylinder darüber zu schieben, der einen seitlichen Eingusstrichter und ein Entlüftungsloch hat. Dann mit Gießharz füllen und fertig ist eine Art Gewindebuchse, die man mehrfach benützen könnte.

16.07.2020

Der Brotkorb sieht sehr gut aus, im Aufbau steckt präzise Arbeit (Achteck) drin, Respekt ! Durch die offene Konstruktion geht allerdings die positive Wirkung der Zirbe weitgehend verloren und bei Zirbe bin ich kein Fan von Verleimung.

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