Fragen zum Tauchsägentest?

Ich habe mir für Sie sechs aktuelle Tauchsägen angesehen. Das Ergebnis meines Vergleichstests finden Sie in der aktuellen Ausgabe (Nr.56) der HolzWerken. Die Auswahl der sechs Kandidaten für den Test war nicht einfach. Natürlich mussten die beiden Platzhirsche von Festool und Mafell ins Testfeld aufgenommen werden. Als Vertreter der unteren Preisklasse haben wir die Scheppach CS55 mit in den Test genommen. Das preisliche Mittelfeld bilden Dewalt, Triton und Bosch. Natürlich gibt es noch weitere Modelle, die man hätte testen können. Aber das hätte den Rahmen einfach gesprengt.

Ein Werkzeugtest wird niemals alle Fragen beantworten können, welche die unterschiedlichsten Leser haben könnten. Das gilt auch für diesen Tauchsägen-Test. Wenn Sie also den Artikel gelesen haben und dieser nicht alle Ihre Fragen beantworten konnte, scheuen Sie sich nicht, Ihre Fragen hier zu stellen. Nutzen Sie dazu die Kommentarfunktion. Ich werde versuchen Ihre Fragen zu beantworten, soweit mir das möglich ist.

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
Mehr Erfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

23.12.2015

Triton, nie gehört

23.12.2015

Hallo Heiko, hab aufmerksam den Tauchsägen Test gelesen und vermisse die Makita SP6000. Dafür durfte ich die Marke Triton kennenlernen, die es hier in Österreich nicht gibt ( oder mir bis dato nicht aufgefallen ist). Mich beschäftigt gerade das Thema Tauchsäge sehr, und wäre gerade hier der Vergleich zwischen Bosch und Makita hoch interessant gewesen. Die Oberklasse ist doch einfach teuer, dass merkt man. Was mich betrifft, kann ich mich nun auf den Vergleich zwischen Bosch und Makita beschränken, da laut Test für mich eine Scheppach nicht in Betracht kommt. Triton detto. Danke für den Hinweis, dass Teile des Maffell Zubehör mit Bosch kompatibel sind. Darauf muss ich achten. Gruß aus Wien

23.12.2015

Weil ich die Vorritzfunktion interessant fand, habe ich mir die Mafell einmal näher angeschaut und mich weiter informiert. Dabei sind mir zwei Punkte aufgefallen, die es zu berücksichtigen gilt: 1. Bei Nutzung der Vorritzfunktion sägt die Mafell nie genau an der Gummilippe der Führungsschiene, sondern immer 2/10 davon weg. 2. nachträgliche Dehnungsfugen an einer Wand entlang sind mit der Mafell aufgrund der unglücklichen Anbringung der Absaugung nicht möglich.

23.12.2015

Hallo, dass die Mafell Säge beim Vorritzen etwas breiter sägt ist so gewollt. Die Säge arbeitet dann ähnlich wie ein Vorritzer auf einer großen Format- oder Plattensäge. Der Vorritz-Schnitt ist minimal breiter als der eigentliche Schnitt, dadurch wird vermieden, dass die aufsteigenden Sägezähne die Beschichtung der Platte ausbrechen. Gruß Heiko Rech

23.12.2015

Hallo Heiko, wenn ich mich nicht verlesen habe, dann stehen bei Mafell/Bosch die Gehäuse der Sägen (auch nach links) etwas über die zugehörigen Führungsschienen über. Bei Festool ist das, glaube ich, nicht so. Spricht das nicht für Festool zumindest in dem Punkt, dass man die Führungsschienen z.B. einfach an einen festen Anschlag anlehnen kann, ohne dann mit der Maschine dort ggf. hängen zu bleiben? Danke und schöne Grüße Jochen

23.12.2015

Hallo Jochen, in der tat ist es so, wie du geschrieben hast. Aber auch die Festool Säge steht ein wenig über. Das macht sich dann aber nur bemerkbar, wenn sie ganz eintaucht. Ob das nun ein Vor- oder ein Nachteil ist, muss jeder Anwender für sich entscheiden. Die schmalen Schienen von Bosch und Mafell sind dafür nämlich erheblich leichter und handlicher. Gruß Heiko

24.12.2015

Hallo Heiko Wie ist es mit der aufruhe der Maschinen Ich finde die scheppach und die Festool sind ziemlich rau im gereusch Wie sind die anderen Maschinen Mit freundlichen Grüßen Martin

25.12.2015

Hallo Martin, das stimmt schon, die beiden von dir genannten Sägen hören sich ein wenig kratzig an. Die Mafell und die Bosch sind da nicht so schlimm. Die Triton läuft recht ruhig, hat dafür aber andere Nachteile. Gruß Heiko

25.12.2015

Hallo Heiko Wurde beim Test immer mit Vergleichbaren Blätter gearbeitet, Und welche Blätter wurden benutzt Mit freundlichen Grüßen Martin

27.12.2015

Hallo Martin, die Schnitte wurden mit vergleichbaren Blättern gemacht. Da nicht alle Maschinen die genau gleichen Blattabessungen verwenden, war es allerdings nicht möglich für die Schnitte die exakt gleichen Sägeblätter zu verwenden. Zum Einsatz kamen Wechselzahnblätter mit 48 und 16 bzw. 12 Zähnen. Gruß Heiko

03.01.2016

Hallo Heiko, mich würde interessieren, inwiefern sich die getesteten Tauchsägen hinsichtlich ihrer Verwindungssteifigkeit unterscheiden. Ich selbst besitze die DeWalt, mit der mir zunächst trotz Schiene, Klemmen und Zuschnittbrett keine wiederholgenauen Schnitte gelingen wollten. Ursache war die Verwindung der Säge, insbesondere bei Benutzung des vorderen Handgriffs. Exakte Ergebnisse sind nur möglich, wenn die zweite Hand auf der Grundplatte aufliegt.

03.01.2016

Hallo Heiko, vielen Dank für Deinen Test. Eine kurze Frage dazu habe ich noch: hast Du die Führungsschienen mitgetestet, wenn ja, wie war die Qualität der diesbezüglichen Zwingen? Bei Amazon bspw. haben diese teilweise (zB Festool) vernichtende Kritigen erhalten. Vielen dank für eine gelegentliche Antwort und schönen Abend Martin

04.01.2016

Hallo Bernd, bezüglich der Verwindungen ist es so, dass sich alle Maschinen ein wenig verwinden, wenn man falschen und zu starken Druck ausübt. Das ist meiner Meinung nach auch einfach systembedingt. Da hilft nur ein gefühlvoller Umgang und etwas Übung. An den Zwingen habe ich außer bei der Maschine von Scheppach nichts auszusetzen. Sie erfüllen Ihren Zweck und halten die Schienen fest in ihrer Position. Für die Bosch/ Mafell Schienen sind aber die Einhandzwingen von Bosch die beste Wahl. Diese sind allerdings nicht im Lieferumfang enthalten. Gruß Heiko

07.01.2016

Der Punktabzug bei der Festool Säge wegen der FS 1400/2 ist unangebracht, da eine 1900 mm lange Variante verfügbar ist. Ebenso sind die Schienenverbinder bei allen Systemen auf Dauer frickelig, also lediglich Notbehelfe. Imho für eine Bewertung irrelevant. Der weggelassene Spaltkeil bei Bosch und Mafell wurde durch eine wirkungsvolle überlastabschaltung ersetzt, führt aber trotzdem zu Punktabzug. Wo bleibt da die Objektivität?

07.01.2016

Hallo Herr Heider eventuell war der Satz im Abschnitt zur Festool Säge etwas unglücklich formuliert. Die Länge der Führungsschiene ist nicht in die Bewertung mit eingeflossen. Die Verbinder jedoch schon. Denn dass es besser geht sieht man am Mafell/ Bosch Schienensystem. Dort lassen sich zwei Führungsschienen wesentlich einfacher und präziser verbinden. Der fehlende Spaltkeil führte bei den jeweiligen Sägen zum Punktabzug. Denn er ist nun einmal eine sinnvolle Sicherheitseinrichtung, die nicht gänzlich durch Regelelektronik ersetzt werden kann. Gruß Heiko Rech

31.03.2016

Hallo Heiko, vielen Dank für die Möglichkeit, hier Fragen zum Test stellen zu können. Ich stehe aktuell vor der Entscheidung, welche Handkreissäge es denn sein soll. Leider fehlt mir im Test die Makita SP6000. Diese wurde jedoch von dir bereits in einem vergangenen Holzwerken-Test mal mit anderen Sägen verglichen. Wie würdest du diese denn nun vor dem Hintergrund des aktuellen Tests in etwa einordnen? Die Festool ist zwar schick, mir aber als Gelegenheitshobbyschreiner zu teuer. Von daher wäre die Makita für mich sehr verlockend. vielen Dank! Lg Paul

01.04.2016

Hallo Paul, die Makita schnitt ja im letzten Test auch recht gut ab. Soweit ich weiß, hat sich seither auch nichts an der Maschine geändert. Wenn die Festool zu teuer ist, wäre das eine gute Alternative. Aber auch die Bosch macht eine sehr gute Figur und ist eine Überlegung wert. Gruß Heiko

01.04.2016

Hallo Heiko, herzlichen Dank für die rasche Antwort! Da der großteil meiner anderen Geräte auch von Makita ist und ich auf das Systainersystem setze, ist die Bosch für mich leider etwas außen vor (sah auf der Holzhandwerk in Nürnberg aber auch nett aus). Noch dazu, weil die Makita so schön zum Festoolsystem (Schienen) kompatibel ist... Lg Paul

06.07.2016

Hallo Herr Rech Überlege mir eine Festool Multifunktionstisch MFT/3 zuzulegen. Nun meine Frage, es gibt die Festool Tauchsäge TS 55 REBQ, bzw. Festool Tauchsäge TS 75 EBQ, außerdem gibt es noch eine Tauchsäge von Mafell. Natürlich werde ich die Tauchsäge nicht nur für den MFT/3 gebrauchen, aber auch. Nun meine Frage, Mafell oder Festool? Festool hat den Vorteil eines Splitterschutz. Mafell hat eine Anreißfunktion. Meine Tauchsäge hat auch eine Anreißfunktion ähnlich wie die Mafell. Ich frage mich ob ich mir die Tauchsäge dann sparen kann, wenn ich mit der Anreißfunktion die meine jetzige Tauchsäge schon hat anwenden kann. Nun weiß ich nicht was besser ist, z. B. bei weiß beschichteter Platte? Der flache Winkel in der Anreißfunktion, oder der Splitterschutz bei Festool? Ich tendiere da eher zu dem flachen Winkel in der Anreißfunktion, um einen Sauberen Schnitt ohne Ausreißer an der oberen Kante zu vermeiden. Mafell hat da eine tolle Zusatzfunktion. Im Anreißmodus setzt das Sägeblatt ein hundertstel Millimeter nach außen an, um beim eigentlichen Schnitt nicht mehr an die Kante zu kommen. Nun, es hört sich als Haarspalterei an, ist aber eine Frage von speziellen Fakten. Vielen Dank im voraus.

07.07.2016

Hallo Herr Oehler, es ist für mich sehr schwierig eine konkrete Empfehlung zu geben. Die TS75 macht in meinen Augen nur dann Sinn, wenn man die Schnittiefe auch oft benötigt. Für das Gelegentliche Schneiden von dickem Material kann man auch von beiden Seiten mit einer 55er Säge arbeiten. Was Ausrisse angeht, kann man die Ergebnisse der Mafell und der Festool Säge als gleichwertig ansehen. Man muss bei Festool allerdings einen frisch eingeschnittenen Splitterschutz verwenden, was bei der "echten" Vorritzfunktion der Mafell nicht notwendig ist. Viele Anwender vermissen bei der Mafell MT55 den zweiten Handgriff. Sie sollten daher am besten einen Händler aufsuchen, der beide Maschinen da hat und diese dann auch mal in die Hand nehmen. Mit Sicherheit macht man in diesem Preissegment mit keiner Säge einen Fehler. Gruß Heiko Rech

07.07.2016

Hallo Herr Heiko Rech Danke für die schnelle Anwort. Ihre Antwort habe ich mir schon selber gedacht. Es gibt keine eindeutige Empfehlung. Gut das sie das mit dem fehlenden Zusatzhandgriff bei der Mafell angesprochen haben. Das hatte ich bei meiner Überlegung ganz übersehen. Hatte schon alle drei Maschinen in der Hand gehabt. Selbst die TS 75 EBQ. Ich war erstaunt das letztere Tauchsäge gar nicht so schwer ist. Dann bleibt es bei der Anreissfunktion und einen immer scharfen Sägeblatt. Anreizen kann kann man schließlich mit jeder Tauchsäge. Vielen Dank für die Auskunft. Oehler

Kommentar verfassen