Heizkörper bringen ihre Energie auf zwei Wegen ins Zimmer: Hauptsächlich durch die Abgabe von Wärme an die hindurch streichende Luft (Konvektion), aber auch durch Strahlung. Ältere Rippen-Modelle bringen es immerhin auf einen Strahlungsanteil von etwa 30 Prozent, moderne Flachheizkörper liegen sogar bei 50 Prozent.
Früher war es üblich, die als störend empfundenen Heizkörper zu verkleiden, und auch heute noch wird dies mitunter getan. Dabei ist es jedoch wichtig zu beachten, dass die Verkleidung die horizontal in den Raum strebende Strahlung nicht über Gebühr bremst – denn die verlorene Heizenergie kostet. Also sollte hier nicht mit Platten, sondern allenfalls mit Stäben gearbeitet werden. Für die ungestörte Konvektion sind oberhalb und unterhalb des Heizkörpers ein Zu- und ein Abflussbereich für die Luft nötig, der mindestens zehn Zentimeter auf der ganzen Heizkörperbreite misst. Ganz wichtig: Der Thermostat darf nicht mit umsetzt werden, weil sich sonst seine Messung verfälscht und die Heizleistung falsch geregelt wird.
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