Bitte warten Sie.'

Die Seite wird geladen.'


Home > Wissen > Tipps & Tricks > Drechseln > Probleme: Schüsseln kontra Splittern. Diel...

Drechseln

Drechseln: Montag, 18. Februar 2013

Probleme: Schüsseln kontra Splittern. Dielenbretter: Wie herum ist es richtig?

Dielenböden sind nicht zuletzt für Werkstätten ein beliebter Fußbodenbelag: Die Bretter, meist aus Fichte oder Kiefer, sind mit der richtigen Dämmung darunter deutlich fußwärmer als Beton, sie sehen gut aus und sie lassen sich sogar selbst herstellen und natürlich selbst verlegen.

Wenn die rechte Seite nach oben weist, neigen Dielenbretter zum Ausreißen. Daher sollte immer die linke, schüsselnde Seite nach oben weisen. Am allerbesten geeignet sind Bretter mit stehenden Jahresringen.

Wenn die rechte Seite nach oben weist, neigen Dielenbretter zum Ausreißen. Daher sollte immer die linke, schüsselnde Seite nach oben weisen. Am allerbesten geeignet sind Bretter mit stehenden Jahresringen.

In der Regel sind sie zwischen 15 und 35 Millimeter dick. Sofern in der Werkstatt schwere Maschinen stehen sollen, muss gut vorgeplant werden: Dort, wo zum Beispiel die Drechselbank steht, muss auch die Unterkonstruktion für die Aufnahme der Belastungen geeignet sein. Wichtig bei allen Dielenbrettern ist die richtige Drehung: Die rechte, rund werdende Seite darf auf keinen Fall oben liegen. Der Grund: Gerade bei den genannten Nadelhölzern neigt die rechte Seite stark zum Splittern oder gar zu größeren Ausbrüchen. Wer einmal barfuß über eine solche Fläche gegangen ist, der weiß: Die rechte Seite muss unbedingt nach unten. Dadurch liegt zwar die linke, also schüsselnde Seite oben, was man vielen Dielenböden auch ansieht. Sie gleichen von Brett zu Brett einer Berg- und Talbahn. Das aber muss man akzeptieren. Man kann den Effekt gering halten, indem man die Bretter vorab länger im Raum lagert, für den sie gedacht sind. Temperatur und Feuchte sollten nicht stark schwanken.

Dieser Beitrag stammt aus der Kategorie:

Bewerten:

  • Derzeit 2.5 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Melden Sie sich an oder Registrieren Sie sich um die Seite zu bewerten. Bewertung: 2.66667/5 (3 Stimmen gezählt)
Kommentare (0)
Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben

Sie sind nicht eingeloggt

HolzWerken Abonnement

HolzWerken im Kombi-Abo!

Zeitschrift Fächer hoch

Jetzt abonnieren und alle Vorteile nutzen: Im Kombi-Abo lesen Sie HolzWerken als gedruckte Ausgabe und zusätzlich digital für unterwegs oder zu Recherchezwecken mit persönlicher Merkliste.

Hier bestellen!

Verwandte Inhalte

Nicht nur Dübelverbindungen setzen exakt in die Tiefe gebohrte Löcher voraus. Gerade bei Bohrungen in dünnes Material kommt es oft auf den Millimeter an. Wer bei der Arbeit nicht auf die Tiefenregulierung der Ständerbohrmaschine zurückgreifen kann, kommt mit der Handbohrmaschine oder dem Akkuschrauber und einem einfachen Trick weiter.

Kreissägeblätter sind bei Lichte besehen echte Mimosen. Denn ihre aufgelöteten Schneiden aus Hartmetall sind schon im Stillstand empfindlich. Treffen sie bei Höchstgeschwindigkeit auf ein unüberwindliches Hindernis, kann die Verbindung zum Grundkörper brechen.