Messerwechsel ohne drehende Welle

Das Auswechseln von Streifenhobelmessern an kleinen Abricht-/Dickenhobeln ist nicht gerade vergnügungssteuerpflichtig. Kleinen Maschinen fehlen meist einige Merkmale, die den Messerwechsel an großen Maschinen einfacher und dabei sicherer machen.

Dazu gehört auch die Arretierung der Messerwelle. Das Hin- und Herdrehen der Welle ist nicht ungefährlich, denn gleichzeitig sind ja fest sitzende Schrauben zu lösen und ­später fest anzuziehen. Und das nur wenige Zentimeter über dem Messer. Wenn dabei eine Hand abrutscht, wird es blutig.
Die Lösung ist hier eine kleine Leiste, die Sie längs über die Abrichttische spannen. Diese Leiste trägt einen kleinen, nach unten weisenden Dübel, der in die Wellennut greift und die Welle so am Wegdrehen hindert. So können alle Schrauben an einem Messer komplett gelöst (und später wieder ange­zogen) werden.
Zum Herausnehmen und Einlegen der Messer muss diese Hilfsleiste entfernt werden. Wen die Drehung der Welle auch dabei stört, der kann einen kleinen Keil zwischen Wellenlager und Welle drücken, der letztere provisorisch in Position hält. Klar ist, dass vor jedem Messerwechsel die Stromversorgung zuverlässig unterbrochen werden muss. Verlassen Sie sich nicht allein auf die einge­bauten Sicherheitsschalter! Sie können durch Staub und Späne fehlerhaft arbeiten. Daher ist der Messerwechsel eine gute Gelegenheit, auch diese Stellen an der Maschine zu prüfen und zu reinigen.

Die besten Tipps und Tricks

In jeder Ausgabe veröffentlich die Zeitschrift HolzWerken Tipps und Tricks zu allen Themen rund um das Arbeiten mit Holz. Die besten Beiträge dieser äußerst beliebten Rubrik hat die Redaktion für diese Buchausgabe aus den ersten 47 Ausgaben ausgewählt.
22,00 
Mehr Erfahren

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Bisher noch keine Kommentare

Kommentar verfassen