Die Zangen sind die empfindlichsten Teile einer Hobelbank. Als Sitzgelegenheit sollten sie deshalb möglichst ebenso wenig verwendet werden wie zum Einspannen von Metall. Gut in Schuss bleiben die Spannvorrichtungen mit folgendem Pflegeprogramm:
Nach jeder Arbeit sollten Späne von den Spindeln entfernt werden. Ab und an müssen die Gewinde einen Spritzer Öl bekommen, wenn sie aus Metall sind. Holzgewinde werden durch ein wenig Wachs wieder gängig. Aber sehr sparsam auftragen, sonst geht die gewünschte Klemmwirkung verloren! Zum Feierabend sollten die Zangen locker an die Bank herangedreht werden. Auf keinen Fall sollten Sie Werkstücke über Nacht oder noch länger eingespannt lassen. Ihre Hobelbank wird Ihnen die Schonung der Gewinde durch längeres Leben danken. Das Gleiche gilt für asymmetrisches Einspannen: Wenn etwa in die linke Seite der Vorderzange ein Rahmenstück eingespannt wird, sollte rechts ein gleichstarkes Reststück in die Zange kommen. Es verhindert, dass sich die Zange verzieht.
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