Gutes Licht zum Arbeiten: Gekreuzte Röhren vermeiden Schattenwurf

Es ist kaum vorstellbar, wie Handwerker in vergangenen Jahrhunderten die tollsten Leistungen in Möbelbau, Schnitzerei und im Drechselhandwerk vollbracht haben: Sie hatten doch kaum mehr als eine Öllampe oder einem Kienspan als Lichtquelle. Heute ist eine gute Beleuchtung der Werkstatt insgesamt und der einzelnen Arbeitsplätze selbstverständlich.

Doch wie strahlt’s am besten? Gut geeignet ist indirekte Beleuchtung (bei weißen Decken und Wänden), da so der direkte Blick ins Helle vermieden werden kann. Dann können auch Baustrahler zum Einsatz kommen, die aber Stromfresser erster Güte sind. Ähnlich verhält es sich mit heute günstig zu habenden Deckenflutern, die leider obendrein wie Staubsammler wirken. Wer es lieber direkt mag, kann seine Werkstatt auch mit sparsamen Neonröhren ausrüsten. Wer nur einen der stabförmigen Lichtspender unter die Decke schrauben will, sollte eines beachten: Der Schattenwurf von nur einer Lichtquelle ist sehr hart. Am besten werden zwei Neonröhren kreuzweise (und entlang der Raumdiagonalen) angebracht, dann decken sich die Schatten in der Regel nicht mit den Kanten von Hobelbank oder Kreissäge. Wenn Sie viel mit Beizen und Farben arbeiten, so lassen Sie sich vom Farbeindruck des künstlichen Lichts nicht täuschen. Den besten Eindruck von einer Farbe gibt es immer noch im Tageslicht.

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