Akku-Technik auf dem Vormarsch: Volt, Ampere und mehr

Kabelfreiheit ist bei vielen Anwendungen ein hohes Gut. Daher setzen sich Akkugeräte auch in der Holzwerkstatt immer weiter durch. Die Zeit der Nickel- Cadmium(NiCd)-Energiespeicher ist dabei so gut wie abgelaufen. Sie sind nicht nur durch das Schwermetall schädlicher für die Umwelt, sondern hatten in früherer Bauart auch den berüchtigten Memory-Effekt: Lädt man sie bereits bei 50 Prozent Entladung auf, rächen sie diese Freundlichkeit: indem sie bald nur noch 50 Prozent Speicherkapazität anbieten.

Heute sind Nickel-Metallhydrid(NiMH)-Akkus weit verbreitet und vor allem hat die Lithium-Ionen- Technik ihren Durchbruch geschafft. Sie ist zwar teurer, bietet aber leichtere Akkus mit höherer Energiedichte. Aber auch für sie gibt es Regeln, um sie länger zu erhalten: Sie sollten nicht lange voll und bei hohen Temperaturen gelagert werden. Empfohlen werden 15°C und 60 Prozent Ladegrad. Waren vor zehn oder 15 Jahren 7,2 Volt-Akkugeräte Standard, geht der Trend immer höher. Akkuschrauber gehen über 10,8 bis hin zu 18 Volt, Handkreissägen bis zu 24 Volt Spannung und mehr. Die eigentümlich wirkenden Zahlensprünge haben einen Grund: Akkuzellen für Handmaschinen werden mit 1,2-Volt-Spannung gebaut. Je nachdem, wie viele dieser Zellen der Hersteller einbaut, steigt die Gesamtspannung. Diese gibt, vereinfacht gesagt, Auskunft über die kurzfristige Leistungsfähigkeit, sprich den Durchzug. Wer sich für die Speicherkapazität des Akkus interessiert, sollte auf eine hohe Amperestunden( Ah)-Zahl schauen. Sie gibt an, wie viele Stunden der Speicher (theoretisch) in der Lage wäre, eine konstante Stromstärke von einem Ampere abzugeben.

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