So geht Ihr Holz sicher in die Verlängerung

Oftmals hat man ein wunderschönes Stück Holz, das man in seiner ganzen Schönheit bearbeiten möchte: Es sollte kein Millimeter für Rezesse oder andere Spannarten verloren gehen.

Foto: Martin Adomat

Am besten leimt man daher etwas Restholz auf den Rohling. An dieses Hilfsholz können jetzt Rezess, Fuß oder andere Befestigungshilfen an­gedreht werden. Ist die Arbeit am Werkstück getan, kann das angeleimte Holz wieder entfernt werden. Dabei ist eine saubere, passgenaue Leimfuge unerlässlich, um eine haltbare Verbindung zwischen den Leimflächen zu gewährleisten.
Am besten verwenden Sie PU-Leime oder Montage-Kleber. Sie schäumen auf und füllen auch kleine Unebenheiten zuverlässig. Diese Leime brauchen unbedingt Druck. Wenn Sie die Leimflächen mit Wasser benetzen, härtet der Kleber schneller aus.
Halten Sie die Aushärtezeit des Klebers, die in der Gebrauchsanweisung angegeben ist, unbedingt ein. Sie laufen andernfalls Gefahr, dass sich das Werkstück bei der Bearbeitung von der Drehbank löst.

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