Schleifwalze auf der Drechselbank

Die Drechselbank ist der perfekte Antrieb für verschiedene stationäre Schleifvorrichtungen. Am bekanntesten ist der Tellerschleifer: Eine Planscheibe wird mit Schleifpapier beklebt und auf die Spindelnase geschraubt. Davor kommt ein MDF-Hilfstischchen auf Achshöhe. Umbauzeit: Eine Minute, und schon ist eine ganze Maschine ersetzt.

Schleifwalze

Noch einfacher ist eine Walzenschleifmaschine gebaut. Benötigt wird dafür nur eine Hartholzkantel von 30 Zentimetern Länge und dem gewünschten Durchmesser. Zwischen den Spitzen rundgedreht, wird sie auf ganzer Länge achsparallel eingeschlitzt. Das geht prima mit der Japansäge und reicht etwa zwei Drittel des Durchmessers hinab. An einem Ende wird die Walze nun im Vierbackenfutter aufgenommen, am anderen Ende durch die Reitstockspitze gestützt. Klemmen Sie nun zunächst zwei Schleifpapierstreifen in den Schlitz, so dass diese an der Walzenoberfläche nicht heraus schauen. An beiden Enden der Walze setzen Sie nun zwei tief versenkte Schrauben, die den Schlitz zusammenziehen. Und nun folgt der wichtigste Arbeitsschritt: Die Walze mit provisorisch gefülltem Schlitz wird noch einmal leicht überdrechselt. Nur so ist sie auch im gespannten Zustand perfekt rund.
Und dann ist die Walze einsatzbereit: Die Schleifpapierstreifen entfernen, einen richtigen Bogen einklinken, die Schrauben festziehen – und es kann losgehen.

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