Schleifen in der Tiefe: Wenn lange Finger nicht mehr reichen

Tiefe gedrechselte Aushöhlungen, die sich von Hand nicht mehr schleifen lassen, können gut mit einem Schleifteller-System als Fingerverlängerung bearbeitet werden. Dieses System besteht aus einem Schleifteller mit Klett und weichem Moosgummi als Untergrund und einem zentralen Halteschaft auf der Rückseite.

Er lässt sich meist in einem Kloben einspannen, aber auch alte Stecheisen-Hefte eignen sich. Beim Schleifen die rechte Hand mit der linken Hand abstützen und beide wenn möglich auf der Handauflage absetzen. Achten Sie darauf, dass der Druck nicht zu stark ist. Sonst hält das Schleifpapier auf dem Schleifteller nicht hält, es können Haarrisse im Holz entstehen oder es löst sich mitunter sogar das Klettband. Der Durchmesser des Schleiftellers sollte kleiner sein als der Radius der auszuschleifenden Aushöhlung. Noch ein Tipp: Schneiden Sie überstehende Schleifpapier-Ränder rund ab, damit sie nicht seitlich ins Querholz gelangen.

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