So nützlich und unverzichtbar der Reitstock beim Langholzdrechseln auch sein mag: Beim Fliegend-Drechseln oder Schalendrehen mit langstieligen Werkzeugen muss er vom Bankbett herunter.
Er stört oder er kann sogar (für den rechten Ellenbogen) gefährlich werden. Allerdings erweist sich der Reitstock danach beim Abstellen als widerborstiger Geselle: Eine plane Grundfläche fehlt, da sich am Fuß ja die Führungs- und Arretiervorrichtung für das Bankbett befindet. Die "stabile Seitenlage" blockiert unnötig viel Ablagefläche und der Reitstock bietet so nur wenige Auflagepunkte. Damit sind Abdrücke und Kratzer auf dem Untergrund vorprogrammiert. Ein passender Untersetzer ist schnell gebaut und schafft Abhilfe: Auf zwei Holzleisten ruht der Reitstock sicher auf seinen Planflächen, denn Abstandhalter (hier Rundstäbe) sorgen dafür, dass Führungs- und Arretiervorrichtung in dem Zwischenraum Platz finden.
Fotos: Hans-Günter König
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