Harmonische Naturrandschalen: Ausgewogenes Einspannen für ein schönes Ergebnis

Eine schöne Naturrandschale besticht nicht nur durch die Wahl des entsprechenden Holzes oder einer auffälligen Maserung. Es ist vor allem die Ausgewogenheit, die eine solche Schale zum Blickfang macht. Fallen die Ränder zu unterschiedlichen Seiten ab, sieht eine solche Schale schnell so elegant wie ein nasser Sack aus.

Harmonische Naturrandschalen. Bild: Georg Panz

Auch die "Täler" werden markiert und sollten an der gleichen Position der Auflage vorbeilaufen.

Daher ist schon dem Einspannen ein ganz besonderes Augenmerk zu widmen. Wichtig ist, dass die Spitzen der Schale (Berge) sich auf einer Höhe befinden. Aber auch die Vertiefungen (Täler) müssen miteinander harmonieren und auf einer Drehachse liegen. Bei Verwendung von Pin- oder Spannfutter mit längeren Spannbacken bedeutet dies manchmal ein etwas längeres Einrichten des Werkstückes. Sehr hilfreich ist es hier, wenn auf der Werkzeugauflage mit einem schwarzen Markierstift Striche aufgebracht werden. Nun kann die Schale wesentlich einfacher ausgerichtet werden. Die jeweils gegenüberliegenden Seiten der Schale müssen mit der jeweiligen Markierung übereinstimmen. Wichtig zu wissen ist, dass nach einem etwaigen Lösen der Schale aus dem Futter die Prozedur von Anfang an wiederholt werden muss. Das Ergebnis ist, egal welche Wandstärke gewählt wird, eine ausgewogene Schale.

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