Ein verschließbarer Drahtverschluss, abgebaut von einem Einmachglas, kann eine Holzdose richtig interessant machen. Solche Einmachgläser gibt es im gut sortierten Haushaltswarengeschäft, zum Teil sogar mit farbigem Deckel. Der Dosenkörper ist in diesem Fall aus einem etwas unförmigen Ast eines Birnbaumes gefertigt.
Sowohl der Deckel als auch die Dose bekommen eine Nut für die Drahtringe. Beim Drehen der Dose muss der genaue Durchmesser am Grund der Nut angelegt werden – am besten per Messschieber direkt vom Glas abnehmen. Wichtig ist auch der richtige Abstand der Nuten zueinander. Dabei kommt es darauf an, ob der Gummiring Verwendung finden soll oder nicht. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass im Bereich des Verschlusses das Dosenunterteil keine größeren Schwankungen im Durchmesser aufweist, da sonst der Bügelverschluss nicht mehr vollständig geschlossen werden kann.
Die Demontage des Drahtverschlusses beginnt am Scharnier. Dort werden die Bügel des oberen Ringes zusammengedrückt; so kann dieser abgenommen werden. Nach Entfernen des Verschlussringes kann auch der untere Ring entfernt werden. In der gleichen Reihenfolge rückwärts wird der Drahtverschluss auf die Dose montiert.
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