Lesergalerie Tischlern
Werkstatt- Hobeltisch
mobiler Werkstatt- und Hobeltisch aus Buchen Leimholzplatten Breite/Tiefe/Höhe 1600 / 800 / 900 mm Vorderzange, Hinterzange als Schraubstock.
Beim Stöbern fand ich den Aufsatz aus „HolzWerken-53_2015“ von Heiko Rech. Allerdings hatte ich einige andere Vorstellungen: siehe Anlage Bild 1.
‒ Den Platz habe ich auf 160 cm 80 cm festgelegt. Mehr passt nicht in die Werkstatt.
‒ Das Untergestell brauchte ich nur auf meine Größe zu ändern.
‒ Der Zuschnitt der beiden „Treppenstufen“-Platten 1600 x 650 x 45 [mm] mit der Tauchsäge und Führungsschiene war kein Problem.
- Ich wollte 2 Querstreben um mehr Stabilität zu haben und um dort zwischen den Streben Platten auslegen zu können um dort später etwas ablegen zu können.
‒ Da ich Linkshänder bin, kam die Vorderzange (YORK 51601 HV516) nach rechts und statt der Hinterzange fand ich den YORK-Schraubstock 80102 HVRQ 801 interessant.
‒ Für die Backen der Vorder- und Hinter-Zangen fehlte mir etwas Holz aus den Treppenplatten aber ich fand noch ein paar Eiche-Reststücke.
‒ Neben dem Raster (160 x 160 mm) der 20 mm Bankhaken wollte ich auf der Gegenseite der Vorderzange 30 mm T-Nut Schiene anordnen da ich solche schon beim Frästisch, Bohrständertisch und anderen benutze und so einige Teile mitnutzen kann.
‒ Wegen des fehlenden Platzes sollte ich den Tisch auf Rollen verschieben können bis ich ihn bei zur Arbeit benutze. Bei der Arbeit sind Rollen, auch wenn die blockiert werden, nicht stabil genug. Also wurden die Rollen an 12 mm Gewindestäbe angeschweißt so dass man sie runter und hoch fahren kann.
‒ Ich hatte etwas Angst die beiden Unterböcke einfach in das Hirnholz der Querstreben anzuschrauben. Als Lösung benutzte für jeden Anschluss 2 Stk M8 12 x 30 mm Quermutterbolzen mit Sechskant-schrauben M8 x 130 mm. Zwischen den Schrauben wurde jeweils ein 25 mm Buchen-Runddübel als Zapfen L 60 mm angeordnet. Dies konnte nur mit einer millimeter-genauer Schablone gelingen (siehe Bild).
‒ Um den Tisch zu befestigen habe ich neben den 6 Sechskantschrauben 4 Buchen-Knaggen als Lagesicherung angeordnet und diese waren sehr nützlich als wir den schweren Tisch auf das Gestell aufgelegt haben (Bild: Untersicht),
Nach der Planung und des Einkaufs gelang die Ausführung gut.
Die Herstellung der beiden Gestelle war ohne Problem wie im Aufsatz aus „HolzWerken“ beschrieben. Da die Streifen nicht auf zehntel Millimeter genau am Rand passten und auch um den Restleim zu entfernen habe ich die Ränder etwas abgehobelt.
Nach dem Zuschnitt könnte ich mir eine DOMINO-Maschine ausborgen um die beiden Tischhälfte zusammen zu leimen was mit 5 Zwingen gut gelang (um die Platten mit den Zwingen nicht zu beschädigen wurde Querholze gelegt) auch die kürze Schürze mit DOMINOS anzuleimen gelang ohne Problem. Etwas schwerer war es die hohe Schürze anzuleimen. Mit weiteren Zwingen „oben“ könnte ich den 90 Grad-Winkel genau fixieren.
Der Rest verlief ohne weitere Probleme wie geplant.
Die Platte war nicht ganz glatt wie gehofft. Es war nicht viel aber mit einem Lineal konnte man einen leichten Lichtspalt sehen. Mit dem Bandschleifer mit Schleifrahmen, Ziehklinge und viel Geduld wurde das letzte Problem beseitigt und ist blieb noch das Ölen.
- 2 Stk „Treppenstufen“-Platten 1600 x 650 x 45 [mm] durchgehende Lamellen
- 1 Stk 19 mm Buche-Leimholzplatte 2400x1200 , durchgehende Lamellen
- Vorderzange YORK 51601 HV516
- Hinterzange YORK 80102 HVRQ 801
- 2 Stk 30 mm T-Nut Schiene L 800 mm
- 15 Stk Domino-Dübel 50x10 mm
- Leim
- Holzschrauben 3,5 x 35 mm
- Sechskantholzschrauben M8 mit Unterlegscheiben für die Zangen und die Befestigung am Gestell
- 8 Stk Sechskantholzschrauben mit Quermutter M8 x 130 mm für die Querstrebe
- Hartwachs-Öl
- Tauchsäge
- Domino-Dübel Maschine
- Akku Bohr- und Schrauber
- Handhobel
- Oberfräse
- Bandschleifer
- Ziehklinge
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