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24. Mrz 2015 // Heiko-Rech

Eine Lanze für die Tischlerplatte

<p>Ich plane gerade ein etwas größeres Möbelstück. Es gibt viele glatte Flächen daran, was den Bau komplett aus Massivholz erschwert und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dazu kommt noch die aufwändige Konstruktion, die notwendig wäre. Und auch der Kostenfaktor ist nicht zu unterschätzen. Als Alternative zu Massivholz nehme ich daher gerne mal Tischlerplatten. Bei Spanplatten geht es mir wie vielen anderen Holzwerkern auch, ich mag sie nicht sonderlich gerne. Eine furnierte Tischlerplatte hingegen finde ich da schon wesentlich sympathischer. Es muss also nicht immer Massivholz sein.</p><p>So lassen sich zum Beispiel große, freitragende Flächen nicht ohne Weiteres verzugsfrei aus Massivholz herstellen. Problematisch sind auch Schiebetüren oder einfach nur schlichte Schranktüren ohne Rahmen. Je nach gewählter Holzart wird eine Ausführung aus Massivholz für Möbel oder Bauteile auch einfach zu schwer und zu teuer. Hier kommen dann Tischlerplatten ins Spiel.</p><div class="object-center"><div class="imagecenter"><img src="http://www.holzwerken.net/var/ezflow_site/storage/images/media/hw-media/hw-bilder-blog/tischlerplatte_aufbau/12904008-1-ger-DE/tischlerplatte_aufbau_mainstory1.jpg" alt="Aufbau einer Tischlerplatte" /><div style="width: 468px;"><p>Aufbau einer Tischlerplatte</p></div></div></div><p>Der Kern einer Tischlerplatte besteht aus leichtem, kostengünstigem Nadelholz. Diese Innenlage wird beidseitig mit einem dicken Schälfurnier belegt. Die beiden Furnierlagen aus einem preisgünstigen Holz werden im rechten Winkel zur Mittellage aufgeleimt. Darüber wiederum kommt dann eine dünnere Schicht hochwertiges Furnier, das in der gleichen Maserrichtung aufgeleimt wird, wie auch die Innenlage verläuft. So entsteht eine sehr stabile Platte mit geringer Tendenz zum Quellen und Schwinden. Darüber hinaus neigen die so hergestellten Platten weniger zum Verzug als Massivholz. Preisgünstiger als massives Holz sind sie allemal.Drch den Schichtweisen Aufbau sind Tischlerplatten meist auch biegefester als massives Holz.</p><p>Der Name "Tischlerplatte" ist nicht die offizielle Handelsbezeichnung. Jeder Holzhändler und Schreiner weiß zwar, was damit gemeint ist, offiziell heißen diese Plattenwerkstoffe jedoch Stab- oder Stäbchenplatten. Bei einer <b>Stab</b>platte besteht die Mittellage aus 24 - 30mm breiten, parallel zueinander liegenden Leisten, die mit den Furnierlagen, nicht aber untereinander verleimt sind.. Der Aufbau einer <b>Stäbchen</b>platte ist etwas anders, hier besteht die Mittellage aus nur ca. 8mm breiten Streifen bestehend aus Schälfurnier. Dadurch ergeben sich nur stehende Jahresringe in der Mittellage. Diese dünnen Lagen sind auch untereinander verleimt. Während sich bei einer Stabplatte durchaus einmal die einzelnen Stäbe durch die Furnierlagen hindurch abzeichnen können, geschieht das bei den teureren Stäbchenplatten nicht. Die Stäbchenplatten sind insgesamt hochwertiger und neigen auch noch weniger zu Verzug, Quellen und Schwinden, wie Stabplatten. Sie sind also erste Wahl für Möbelfronten, während die preisgünstigern Stabplatten für den Korpus eines Möbels vollkommen ausreichend sind.</p><div class="object-center"><div class="imagecenter"><img src="http://www.holzwerken.net/var/ezflow_site/storage/images/media/hw-media/hw-bilder-blog/tischlerplatte_eiche/12879595-1-ger-DE/tischlerplatte_eiche_mainstory1.jpg" alt="Stabplatte Eiche furniert" /><div style="width: 468px;"><p>Stabplatte Eiche furniert</p></div></div></div><p>Die Kanten der Platten zeigen deren Aufbau und werden, sofern sie sichtbar sind, mit Anleimern aus Furnier oder Massivholz versehen. Im Gegensatz zu furnierten Spanplatten sind Tischlerplatten viel leichter und man kann besser in die Plattenkanten schrauben, oder dort Verbinder wie Rund- oder Flachdübel, sowie Beschläge anbringen.</p><p>Neben den furnierten Tischlerplatten gibt es noch spezielle Varianten, die meist ein Schattendasein führen, aber als Werkstoffe doch sehr interessant sind. Zum Einen wären da die Tischlerplatten mit Span- Decklage, sogenannte Span-Tischlerplatten. Es gibt sie in roh, oder auch direkt mit einer Beschichtung, meist Melaminharz. Diese Platten vereinen die Vorteile der sehr homogenen Oberfläche von hochwertigen Spanplatten mit der gewichtssparenden und stabilen Innenlage einer Tischlerplatte (Stabplatte).</p><div class="object-center"><div class="imagecenter"><img src="http://www.holzwerken.net/var/ezflow_site/storage/images/media/hw-media/hw-bilder-blog/span-tischlerplatte/12879713-1-ger-DE/span-tischlerplatte_mainstory1.jpg" alt="Span- Tischlerplatte" /><div style="width: 468px;"><p>Span- Tischlerplatte mit Melaminbeschichtung</p></div></div></div><p>Eine Abwandlung dieser Plattenart ist eine Stabplatte mit einer Decklage aus MDF (Mitteldichte Faserplatte). MDF ist schwer, kann schlecht in den Kanten verschraubt oder verbunden werden, lässt sich jedoch sehr gut lackieren und beschichten. Die Kombination aus einer Stab- Innenlage mit einer Decklage aus MDF ist daher ideal für Möbel oder Möbelteile, welche deckend lackiert werden sollen. Auch hier müssen sichtbare Kanten belegt werden. Entweder mit speziellen Grundierkanten, oder aber einfach mit Furnierkanten aus einem sehr schlichten Holz.</p><div class="object-center"><div class="imagecenter"><img src="http://www.holzwerken.net/var/ezflow_site/storage/images/media/hw-media/hw-bilder-blog/tischler_mdf/12879719-1-ger-DE/tischler_mdf_mainstory1.jpg" alt="Tischlerplatte mit MDF- Decklage" /><div style="width: 468px;"><p>Stabplatte mit MDF- Decklage</p></div></div></div><p>Die Verarbeitung von Tischlerplatten ist sehr unproblematisch und damit nicht nur etwas für den Profi.. Damit das Deckfurnier nicht ausreißt sollten Sie ein scharfes Sägeblatt benutzen. Bei der Zähnezahl gelten die gleichen Empfehlungen wie für Massivholz: wenige Zähne für den Längsschnitt, viele Zähne für Querschnitte.</p><p>Wie Sie sehen haben Tischlerplatten doch so manchen Vorteil gegenüber Massivholz. Sie lassen sich auch sehr gut mit Massivholz kombinieren. Vielleicht ist es mir mit diesem Artikel ja gelungen die Tischlerplatte bei Ihnen wieder etwas in Erinnerung zu rufen.</p>

Ich plane gerade ein etwas größeres Möbelstück. Es gibt viele glatte Flächen daran, was den Bau komplett aus Massivholz erschwert und das im wahrsten Sinne des Wortes. Dazu kommt noch die aufwändige Konstruktion, die notwendig wäre. Und auch der Kostenfaktor ist nicht zu unterschätzen. Als Alternative zu Massivholz nehme ich daher gerne mal Tischlerplatten. Bei Spanplatten geht es mir wie vielen anderen Holzwerkern auch, ich mag sie nicht sonderlich gerne. Eine furnierte Tischlerplatte hingegen finde ich da schon wesentlich sympathischer. Es muss also nicht immer Massivholz sein.

So lassen sich zum Beispiel große, freitragende Flächen nicht ohne Weiteres verzugsfrei aus Massivholz herstellen. Problematisch sind auch Schiebetüren oder einfach nur schlichte Schranktüren ohne Rahmen. Je nach gewählter Holzart wird eine Ausführung aus Massivholz für Möbel oder Bauteile auch einfach zu schwer und zu teuer. Hier kommen dann Tischlerplatten ins Spiel.

Aufbau einer Tischlerplatte

Aufbau einer Tischlerplatte

Der Kern einer Tischlerplatte besteht aus leichtem, kostengünstigem Nadelholz. Diese Innenlage wird beidseitig mit einem dicken Schälfurnier belegt. Die beiden Furnierlagen aus einem preisgünstigen Holz werden im rechten Winkel zur Mittellage aufgeleimt. Darüber wiederum kommt dann eine dünnere Schicht hochwertiges Furnier, das in der gleichen Maserrichtung aufgeleimt wird, wie auch die Innenlage verläuft. So entsteht eine sehr stabile Platte mit geringer Tendenz zum Quellen und Schwinden. Darüber hinaus neigen die so hergestellten Platten weniger zum Verzug als Massivholz. Preisgünstiger als massives Holz sind sie allemal.Drch den Schichtweisen Aufbau sind Tischlerplatten meist auch biegefester als massives Holz.

Der Name "Tischlerplatte" ist nicht die offizielle Handelsbezeichnung. Jeder Holzhändler und Schreiner weiß zwar, was damit gemeint ist, offiziell heißen diese Plattenwerkstoffe jedoch Stab- oder Stäbchenplatten. Bei einer Stabplatte besteht die Mittellage aus 24 - 30mm breiten, parallel zueinander liegenden Leisten, die mit den Furnierlagen, nicht aber untereinander verleimt sind.. Der Aufbau einer Stäbchenplatte ist etwas anders, hier besteht die Mittellage aus nur ca. 8mm breiten Streifen bestehend aus Schälfurnier. Dadurch ergeben sich nur stehende Jahresringe in der Mittellage. Diese dünnen Lagen sind auch untereinander verleimt. Während sich bei einer Stabplatte durchaus einmal die einzelnen Stäbe durch die Furnierlagen hindurch abzeichnen können, geschieht das bei den teureren Stäbchenplatten nicht. Die Stäbchenplatten sind insgesamt hochwertiger und neigen auch noch weniger zu Verzug, Quellen und Schwinden, wie Stabplatten. Sie sind also erste Wahl für Möbelfronten, während die preisgünstigern Stabplatten für den Korpus eines Möbels vollkommen ausreichend sind.

Stabplatte Eiche furniert

Stabplatte Eiche furniert

Die Kanten der Platten zeigen deren Aufbau und werden, sofern sie sichtbar sind, mit Anleimern aus Furnier oder Massivholz versehen. Im Gegensatz zu furnierten Spanplatten sind Tischlerplatten viel leichter und man kann besser in die Plattenkanten schrauben, oder dort Verbinder wie Rund- oder Flachdübel, sowie Beschläge anbringen.

Neben den furnierten Tischlerplatten gibt es noch spezielle Varianten, die meist ein Schattendasein führen, aber als Werkstoffe doch sehr interessant sind. Zum Einen wären da die Tischlerplatten mit Span- Decklage, sogenannte Span-Tischlerplatten. Es gibt sie in roh, oder auch direkt mit einer Beschichtung, meist Melaminharz. Diese Platten vereinen die Vorteile der sehr homogenen Oberfläche von hochwertigen Spanplatten mit der gewichtssparenden und stabilen Innenlage einer Tischlerplatte (Stabplatte).

Span- Tischlerplatte

Span- Tischlerplatte mit Melaminbeschichtung

Eine Abwandlung dieser Plattenart ist eine Stabplatte mit einer Decklage aus MDF (Mitteldichte Faserplatte). MDF ist schwer, kann schlecht in den Kanten verschraubt oder verbunden werden, lässt sich jedoch sehr gut lackieren und beschichten. Die Kombination aus einer Stab- Innenlage mit einer Decklage aus MDF ist daher ideal für Möbel oder Möbelteile, welche deckend lackiert werden sollen. Auch hier müssen sichtbare Kanten belegt werden. Entweder mit speziellen Grundierkanten, oder aber einfach mit Furnierkanten aus einem sehr schlichten Holz.

Tischlerplatte mit MDF- Decklage

Stabplatte mit MDF- Decklage

Die Verarbeitung von Tischlerplatten ist sehr unproblematisch und damit nicht nur etwas für den Profi.. Damit das Deckfurnier nicht ausreißt sollten Sie ein scharfes Sägeblatt benutzen. Bei der Zähnezahl gelten die gleichen Empfehlungen wie für Massivholz: wenige Zähne für den Längsschnitt, viele Zähne für Querschnitte.

Wie Sie sehen haben Tischlerplatten doch so manchen Vorteil gegenüber Massivholz. Sie lassen sich auch sehr gut mit Massivholz kombinieren. Vielleicht ist es mir mit diesem Artikel ja gelungen die Tischlerplatte bei Ihnen wieder etwas in Erinnerung zu rufen.

Werkstattkurs - Vitrine

Videos

Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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11 Kommentare

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Unbekannter Nutzer

28. Jul 2020

Hallo Heiko, Danke für die schnelle Rückmeldung! Ist mein erstes Möbelbauprojekt mit TPL. Über Verzug habe ich mir leider zu spät Gedanken gemacht. Leider habe ich nur TPL Stabplatten 5f verleimt. Wäre es in diesem Fall sinnvoll gratleisten oder Hirnholzleisten anzuleimen? Oder alternativ lieber Auf eine SPL mit EicheEchtholz-Furnier umschwenken? Gruß

Unbekannter Nutzer

28. Jul 2020

Hallo Heiko, Ich plane auch eine querverlaufende Front aus TPL. Gibt es hier eine faustformel wie breit eine solche Front Maximal sein sollte? In meinem speziellen Fall wäre die Front 520 mm breit. Ist es hier bereits sinnvoll gratleiste einzulassen? Vielen Dank, Gruß Philipp

Unbekannter Nutzer

02. Apr 2019

Hallo Heiko, Ich habe neulich ein paar Holzhändler in meiner Gegend nach Tischlerplatten mit Eichefurnier gefragt, jedoch konnte mir da keiner helfen. Sowas würde es nicht geben. Ich müsse das Eichefurnier selbst auf eine Tischlerplatte (mit z.B. Gabunfurnier) drauf leimen. Bin ich da jetzt an Holzhändler geraten die das zufälligerweise nicht haben, oder ist das die Regel? Weil die Vorteile einer Tischlerplatte für der Möbelbau hast du ja schön geschildert und die würde ich auch gerne nutzen :) V.G. Moritz

Unbekannter Nutzer

20. Jan 2019

Hallo Heiko, Ich möchte gerne einen Schreibtisch bauen, dazu wollte ich als Deckplatte eine Stäbchenplatte mit Gabun-Deckfurnier nehmen. Da der Schreibtisch aber nicht billig sein soll, sondern wirklich gut aussehen, möchte ich ein Furnier aufleimen, z.B. mit Haut und Knochenleim, kann ich das selber vernünftig machen? Oder soll ich damit lieber zum Schreiner, der eine Furnierpresse hat. Ich möchte die Oberfläche dann mit einer Schellackpolitur veredeln, da hatte ich als Furnier an Wurzelholz z.B. vom Nussbaum gedacht, Maße so ca. 200x80 cm Oder sollte man von so etwas lieber die Finger lassen? Vielen Dank! Ludwig

Unbekannter Nutzer

07. Jan 2019

Hallo Heiko, Die MDF/HDF-Decklagen-Tischlerplatten scheinen ja tatsächlich eine gute Wahl für zu lackierende Möbel zu sein. Wie würdest Du denn die Kanten versiegeln? MDF als Anleimer, spezielle MDF-Grundierkanten oder einfach verspachteln? Beste Grüße Hendrik

Unbekannter Nutzer

22. Jul 2018

Hallo Heiko, ich möchte ein Nachtkästchen aus Tischlerplatte bauen. Am "Deckel" des Korpus möchte ich mit der Oberfräse Radien anfräsen. Normale Starkfurnierkanten sind hierfür aber zu dünn, so ich Massivholzanleimer anbringen müsste. Leider habe ich dasselbe Problem wie Benjamin, nämlich dass die Herstellung so schmaler Leisten für mich problematisch ist. Mir kam nun die Idee, für den zu profilierenden Korpus-Deckel massives Leimholz zu nehmen und Tischlerplatte für den Rest des Korpus sowie für die Tür. Verbunden werden soll der Korpus mit Lamellos. Allerdings habe ich hier doch deutliche Bedenken wegen des unterschiedlichen Verzugsverhaltes von Tischlerplatte und Leimholz. Wie würdest Du das einschätzen? Vielen Dank, Matthias

Unbekannter Nutzer

04. Jul 2018

Hallo Heiko, vielen Dank für Deine Antwort. Diesen Artikel von Dir hatte ich auch schon gelesen. Allerdings taucht da das Problem auf, dass mein Holzhändler ausschließlich Starkfurnierkanten auf der Rolle anbietet. Diese sind ja nur 2mm dick. Die von Dir verwendeten 8mm Anleimer sind nur schwer selbst herzustellen. Ich müsste mir dann doch wohl noch eine Leimholzplatte besorgen und die Leisten mit einer Handkreissäge abschneiden, wenn ich die Kanten mit der Oberfräse abrunden oder profilieren möchte. Viele Grüße Benjamin

Unbekannter Nutzer

19. Jun 2018

Hallo Heiko, vielen Dank nochmal für den tollen Oberfräsenkurs letztes We. Ich möchte gerne eine Schranktüre austauschen von einem Einbauschrank und dafür Tischlerplatte verwenden und eine kleine Falz für ein durchgehendes Scharnier einfräsen. Lässt sich Tischlerplatte ohne Weiteres auch mit der Oberfräse bearbeiten? Ich würde gerne die Kanten von der Türe abrunden. Würdest Du bei der Schranktüre mit Anleimern oder ohne arbeiten? Die Seiten sieht man eigentlich nur beim Öffnen. Danke und Gruß Benjamin

Unbekannter Nutzer

24. Mrz 2015

Aktuell arbeite ich an einem Einbauschrank mit Korpus aus Dreischichtplatten, das Material ist leicht und von der Oberfläche sehr schön. Auch Füllungen in Türen habe ich damit erstellt, vermittelt den Eindruck von stabverleimtem Hilz mit breiten Lamellen. Die Einwände von Heiko finde ich treffend, es verzieht sich eher und der Preis ....

Unbekannter Nutzer

24. Mrz 2015

Sorry, da fehlte die Frage: Ist eine Dreischichtplatte, die inzwischen auch in Laubholzqualität verfügbar ist, eine Alternative (wenn auch mit höherem Raumgewicht)?

Unbekannter Nutzer

24. Mrz 2015

Zuerst ein großes Lob für die Qualität dieses und auch des persönlichen Blogs

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