Ein rückschlagfreier Hammer unterscheidet sich in mehreren Punkten von einem einfachen Schonhammer. Im Inneren steckt meist eine Kammer mit Stahlschrot oder Sand, der beim Auftreffen nachrutscht und so die Rückprallenergie minimiert.
Diese Konstruktion sorgt dafür, dass die Schlagkraft vollständig in das Werkstück geht – ohne unerwünschtes Hüpfen oder Nachfedern. Das ist bei langwierigen Arbeiten wie beim Zinken ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Denn die Abwesenheit des Rückschlags befreit Hand und Arm davon, ihn jedes Mal ausgleichen zu müssen. Es lässt sich also so viel gelenkschonender arbeiten und man ermüdet auch nicht so schnell.
Weil alle rückschlagfreien Hammer, die wir kennen, Schlagflächen aus zähem Kunststoff haben, kann man mit ihnen auch Stechbeitel (solche mit Zwinge) schlagen, ohne das Werkzeugheft groß zu beschädigen. Auch wenn die meisten rückschlagfreien Hammer nicht gerade schön anzusehen sind, haben sie unschlagbare Vorteile.
Foto: Andreas Duhme
Wissen Sie was? Tipps wie diesen gibt es zuhauf in jeder Ausgabe von HolzWerken.
HolzWerken - Die besten Vorrichtungen
HolzWerken - Die besten Vorrichtungen
HolzWerken - Die besten Vorrichtungen: Furnier-und Verleimpressen, Doppelgehrungsanschläge für die Kreissäge, Schärfführungen, Hobelbankhelfer, u. v. a. m.
22,00 €
Mehr ErfahrenWerkstatt-Kurs - Blickfang Holz
Werkstatt-Kurs - Blickfang Holz
Mit Möbelprojekten Akzente setzen, Blicke einfangen, ungewöhnliche Holzoberflächen gestalten: das ist Gegenstand vom Werkstatt-Kurs - Blickfang Holz.
29,90 €
Mehr ErfahrenZeitschriftenabo HolzWerken
Zeitschriftenabo HolzWerken
Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker. Zeitschriftenabo HolzWerken gleich hier bestellen!
Preisspanne: 67,00 € bis 86,00 €
Mehr Erfahren