Was die Klemmzwinge so alles kann

Ein absoluter Klassiker geht neue Wege

Sie ist wohl neben ihrem "starken" Bruder, der Schraubzwinge, eine DER Press- und Spannvorrichtungen in der Werkstatt schlechthin: Die Klemm- oder auch Verleimzwinge. Der hohe Verbreitungsgrad dieser eher sanften Helfer, immer noch gebaut aus Weißbuche mit Korkauflagen, lässt vermuten, dass sie in einer riesigen Fabrik in Fernost entstehen. Aber weit gefehlt: Nach wie vor werden die Klemmen von der Firma Ernst Dünnemann im niedersächsischen Wagenfeld hergestellt. Das System mit dem Spannen eines geschlitzten Weißbucheklotzes mittels eines kleinen Hebels ist aber nicht nur zum Pressen beim Verleimen geeignet. Mittlerweile kommt es auch bei anderen Klemmaufgaben, bei dem eben nicht viel Kraft gefordert ist, zum Einsatz. Diese Innovationen, wie Zwingen für Bankhakenlöcher, konnte Redaktion HolzWerken bei einem Besuch der Firma selber in Augenschein nehmen.Mit zwei neuen Geschäftsführern – einem jungen Ehepaar – geht die Ernst Dünnemann GmbH & Co. KG auch in punkto Marketing und Rohstoffe neue Wege. Social Media und regionale Holznutzung sind wichtige neue Merkmale des Traditionsunternehmens – ebenso wie das Aufrüsten der teilweise bewährten Spezialmaschinen für neue Einsatzfelder. Wie der Weg von der Weißbuchenkantel hin zur Spannzwinge aussieht, warum die Mitarbeiterzahlen überraschen und wie Maschinen, die es so nur einmal auf der Welt gibt, im Wochenrhythmus gewartet und umgebaut werden, findet sich in der Reportage "Versteckter Champion", nachzulesen in Ausgabe 86.

Foto: Redaktion HolzWerken

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