Oberfräse: Schneidplatten zum Wechseln

Vom Hersteller "Sistemi Klein" gibt es Schaftfräser mit aufschraubbaren HM-Wechselplatten.

Das Nachschärfen eines Schaftfräsers für die Oberfräse ist etwas, dass man einem Schärfdienst überlassen sollte. Sämtliche Methoden, das in der eigenen Werkstatt zu erledigen, können wir nicht empfehlen. Allerdings ist der Weg zum Schärfdienst oft weit und als Kleinmengen-Kunde wird man schief angesehen.

Der italienische Fräserhersteller "Sistemi Klein" hilft da weiter: Sein System bestückt einen Schaftfräser mit einer oder zwei aufschraubbaren Hartmetall-Wechselplatten.

Sind die Wechselplatten nach einigen hundert Metern im Holz verbraucht oder haben womöglich in Metall gebissen, werden nur sie abgeschraubt ersetzt – die Arbeit kann direkt weitergehen.

Wechselplatten-Werkzeuge gibt es als Nut- und Falzfräser, als Fase- und Abrundfräser und als Hohlkehl- und Karnies-Fräser. Bei den geraden Formen sind die Hartmetallplättchen oft beidseitig mit einer Schneide versehen. Sie können also, einmal gewendet,  erneut eingesetzt werden.

Die meisten der erhältlichen Fräser haben einen 8-mm-Schaft; einige größere Modelle auch einen mit zwölf Millimeter für den Einsatz in mittleren und großen Oberfräsen.

Der Preis der Wechselplatten hängt von der Fräserform ab. Beim "Sistemi Klein"-Anbieter "Feine Werkzeuge" sind es pro Paar zwischen zwölf und 20 Euro bei profilierten Platten.

Dort gibt es auch neuerdings Bündigfräsern mit Wendeplatten, wahlweise mit Kugellager am Schaft oder am unten. Ein Preisbeispiel: Ein Wendeplatten-Bündigfräser (12-mm-Schaft, 30 Millimeter Schneidenlänge, Durchmesser 19 Millimeter) kostet dort 54,55 Euro. Ein Satz Wendeplatten schlägt mit acht Euro zu Buche.

Mehr Infos: www.feinewerkzeuge.de

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