Klassiker mit neuer Aufgabe

Klemmzwingen aus Holz sind einer der Spannmittel-Standards in Tischlereien und sehr vielen privaten Werkstätten, mindestens in Mitteleuropa. Der herstellende Familienbetrieb Dünnemann ist seit einigen Jahren in jüngeren Händen.

Und nun kommt so manche Innovation rund um den Klassiker aus dem Werk im niedersächsischen Wagenfeld. Solch ein Fall ist der "Klemmsia Adapter Basic Mini", den wir bei HolzWerken in der Werkstatt haben. Die Konstruktion spannt Werkstücke mit dem klassischen Weißbuchen-Exzentermechanismus auf die Werkbank. Oben entspricht das Spannmittel also einer normalen Klemmsia-Zwinge; es gibt Spannweiten von 110 mm (Standard) sowie von 150 und 195 mm. Unten mündet das rechteckige Stahlprofil im eigentlich neuen Bauteil: einem Weißbuchenklotz mit untergeschraubtem, geriffelten Stahlbolzen. Er ist in der "Mini"-Ausführung 42 mm lang. Die Standard-Ausführung des Bolzens ist mit 89 mm mehr als doppelt so lang und nicht für jede Hobelbank geeignet. Es gibt Bolzen für die Lochdurchmesser 19 – 20 – 22 – 25,4 und 30 mm. Auch eine Lösung für T-Nut-Schienen ist zu bekommen.

Damit der Spannarm bis weit hinab wirken kann, liegt den Klemmsia-Adaptern noch je eine Zulage dabei. Zwei der ausgesprochen handlichen Klemmsia-Steckzwingen leisten so in unserer Werkstatt sehr gute Dienste.

Die Preise für eine Klemmzwinge der "Mini"-Variante beginnen bei etwa 30 Euro und variieren je nach Ausladung und Spannweite (bedingt durch die Länge der Stahlschiene) um wenige Euro.

Dieser Werkzeugtest ist aus HolzWerken Ausgabe 85. In jeder Ausgabe der Zeitschrift finden Sie viele weitere Produkt- und Maschinentests sowie natürlich spannende Bauprojekte, Tipps und Tricks.

Mehr Infos: www.klemmsia.de

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
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