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22. Jun 2020 // News

Der Dübelzieher

Nicht nur der Name, auch die Aufmachung der "Licence-to-pull" Linearzange  in einem edlen Köfferchen lassen eindeutige Rückschlüsse auf einen britischen Geheimagenten zu.

Linearzange

In ihrer Funktion als Zange zum Dübel ziehen ist ihr alltägliches Werkstatt-Einsatzgebiet dann auch ähnlich groß wie das einer Armbanduhr mit Fallschirm im normalen Alltag. Allerdings: Genau solche Spezialisten können eben im entscheidenden Augenblick die Situation retten.
Die Zange setzt am Werkstück mit Dübelloch an und greift und zieht den Dübel dann beim Zusammendrücken nach hinten. Dieses Vorgehen wie bei einer Zange zum Abisolieren hat einige Vorteile: Der Dübel kann zerstörungsfrei aus dem Loch gezogen werden. Was beim Standard-Dübel noch egal wäre, spart bei Dübeln aus höherwertigen Hölzern bares Geld. Auch das ruckartige Lösen inklusive Stolpergefahr ist gebannt: gerade beim Ziehen von Kunststoffdübeln aus der Wand ein echter Vorteil. Einschränkend ist aber zu erwähnen, dass wirklich stramm sitzende Dübel (zum Beispiel ein 8-mm-Dübel in einem 7,5-mm-Loch) mit der Zange nicht zu entfernen sind; dafür ist die Zange auch etwas zu filigran geraten.   
Die Zange – für 40 Euro im Direktvertrieb zu bekommen – ist ein interessanter Helfer; nicht gerade Werkstatt-Grundausstattung, aber dafür durchdacht.

Mehr Infos: www.linearzange.de

Dieser Werkzeugtest ist aus HolzWerken Ausgabe 86. In jeder Ausgabe der Zeitschrift finden Sie viele weitere Produkt- und Maschinentests sowie natürlich spannende Bauprojekte, Tipps und Tricks.

Blickfang Holz

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Werkstatt-Kurs - Blickfang Holz

Mit dem eigenen Möbelprojekt einen Akzent setzen, Blicke einfangen, ungewöhnliche Holzoberflächen kreieren und gestalten - das ist Gegenstand dieses Video-Kurses mit Stefan Böning. Neben den Grundlagen, wie dem Ausbessern von Holzfehlern, dem Oberflächenschutz und dem Messen der Holzfeuchte werden Schleiflösungen für unterschiedliche Anwendungen vorgestellt. Der Autor zeigt verschiedene Ansätze, einen Blickfang zu schaffen: 1. Glatt kann jeder! Durch den Einsatz von unterschiedlichen Hand- und Elektrowerkzeugen wird aus einer gewöhnlichen glatten Fläche eine außergewöhnlich strukturierte, gestoßene, behauene, sägeraue oder gewellte Oberfläche. 2. Die Geschlossenheit und Einheitlichkeit der Oberfläche wird aufgebrochen. Durch Rastern, Öffnungen und die entsprechende Einfassung von unterschiedlich akzentuierten Oberflächen lassen sich einmalige Oberflächeneffekte erzielen. Hilfsmittel wie spezielle Bohrer, Frässchablonen und nicht alltägliche Fräser schaffen weitere Möglichkeiten, Akzente zu setzen.

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