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Rohr-Spannzwingen im Test

Foto: Redaktion HolzWerken
Foto: Redaktion HolzWerken

Diese Juuma-Zwingen können viele reguläre Spannzwingen ersetzen.

Dreiviertelzöllige Wasserrohre aus Stahl kosten nicht die Welt. Für zehn Euro sind schon 2-Meter-Stücke zu bekommen. Die meisten Zwingen, die solche Rohre als Schiene nutzen, benötigen ein Gewinde an einem Ende. Die Rohr-Spannzwingen von Juuma nicht. Wir haben sie getestet.
Mit Rohrzwingen lassen sich viel teurere, lange Zwingen einsparen. Der Vorteil der Juuma-Zwingen liegt nun darin, dass sich beide Teile beliebig auf dem Rohr verschieben lassen. Die lästige Einseitigkeit, weil der Zwingenkopf fest an einem Rohr­ende steckt, entfällt. So lassen sich mit mehreren der zweiteiligen Spannsets gute Verleimstationen für die Massivholzherstell­ung aufbauen, ohne dass alles vom Tisch kippt. Durch gummierte 50 x 60-mm-Backen werden die Kanten des Werkstücks geschont; es können also auch schon fertig geschliffene Rahmen verpresst werden. Die Verarbeitung der je zweiteiligen Sets ist zufriedenstellend, ein Alu-Gehäuse ist hier mit einer Stahlspindel kombiniert. Die Klemmung der Set-Teile auf dem Rohr ist durch einfache Blechstücke gewährleistet, was konstruktionsbedingt schon mal etwas hakeln kann. Zwei Sets sind für eine Breitenverleimung mindestens nötig, eines kostet rund 30 Euro.

Mehr Info: www.feinewerkzeuge.de

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