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Schreibtisch bauen – aber höhenverstellbar!

Ein Mann in JEans und blauem T-Shirt steht an einem hochgefahrenen Schreibtisch aus Eichenholz und schaut auf den Monitor eines Laptops.

Höhenverstellbare Schreibtische liegen im Trend – und das nicht nur im Büro. In HolzWerken Ausgabe 122 zeigt Ingenieur und Holzwerker Willi Heubner, dass es auch anders geht: ganz ohne Stahlgestell, ohne Elektromotor – dafür mit handbetriebener Mechanik, edlem Eichenholz und handwerklichem Anspruch. Das Ergebnis ist ein puristischer Schreibtisch, der in jeder Hinsicht überzeugt: funktional, formschön und anspruchsvoll in der Umsetzung.

Der Grundgedanke: Ein moderner Arbeitsplatz, der sich flexibel an verschiedene Arbeitshöhen anpasst, dabei aber ganz auf Massivholz setzt. Der Clou: Die Höhenverstellung erfolgt über eine ausgeklügelte Mechanik. Die Platte kann mit einer Kurbel stufenlos von 72 auf 115 cm verstellt werden – ganz ohne Elektronik. Ein elegantes System, das sich auf das Wesentliche konzentriert und dennoch höchsten Komfort bietet.

Ein Mann sitzt an einem Schreibtisch.

Foto: Willi Heubner

Schreibtisch – solide und variabel

Die Konstruktion des Schreibtischs ist dabei alles andere als trivial – und genau das macht sie so reizvoll für erfahrene Holzwerker. Das zweibeinige Gestell basiert auf präzise gearbeiteten Schwalbenschwanzverbindungen. Diese sorgen nicht nur für die nötige Stabilität, sondern auch für eine spielfreie, leichtgängige Verstellung der Tischplatte.

Die massive Tischplatte aus Eiche verlangt präzises Hobeln, Verleimen und Nachbearbeiten. Das Gestell selbst besteht aus zahlreichen exakt gearbeiteten Komponenten, die über klassische Holzverbindungen zusammengefügt werden. Überblattungen, Dübelverbindungen und exakte Fräsarbeiten an den Führungselementen erfordern Geduld und Sorgfalt.

Detail der Mechanik zum Hochkurbeln des Schreibtisches

Foto: Willi Heubner

Für die nötige Steifigkeit des Gestells sorgen diagonal verlaufende Streben, die mit Leim und später mit Holzdübeln fixiert werden. Die gesamte Konstruktion bleibt dabei zerlegbar – ideal für Transport und Aufbau am endgültigen Standort. Dass auch die Optik nicht zu kurz kommt, zeigt sich in den abgeschrägten Kanten, den elegant eingelassenen Spindeln und der hochwertigen Oberflächenbehandlung mit Hartwachsöl.

Besonders durchdacht ist auch die Alltagstauglichkeit des Schreibtischs: Die Mechanik ist wartungsarm, die Spindeln lassen sich leichtgängig bedienen, und durch die stufenlose Verstellung eignet sich der Tisch sowohl für Erwachsene als auch für Kinder. So wird er nicht nur zum ergonomischen Arbeitsplatz, sondern auch zum kreativen Zentrum im Haushalt – ob für die Planung des nächsten Projekts, das Malprojekt der Enkel oder konzentriertes Arbeiten im Stehen.

In HolzWerkenAusgabe 122 finden Sie die komplette Bauanleitung mit allen Maßen, Zeichnungen und Tipps zur Umsetzung – inklusive der mechanischen Details für die Höhenverstellung. Wer Lust hat auf ein Projekt mit Anspruch, das Handwerk, Technik und Design auf besondere Weise verbindet, sollte sich diese Ausgabe nicht entgehen lassen.

Weiteres Detail der Schreibtisch-Konstruktion

Foto: Willi Heubner

Fazit: Dieser Schreibtisch ist kein Möbelstück von der Stange, sondern ein Statement für handgemachte Qualität. Wer ihn baut, bekommt nicht nur ein funktionales Einzelstück, sondern auch das gute Gefühl, ein echtes Meisterwerk geschaffen zu haben. Jetzt in Ausgabe 122 – nur bei HolzWerken.

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