Zu tief bohren war gestern

Taschenlöcher sind fehlerträchtig – ein kleines Programm hilft, die Parameter genau zu planen!

Taschenlochbohrungen ("Pocket Holes" im Englischen) werden immer beliebter. In diese Löcher werden schräg Schrauben eingedreht, um Möbelteile fast unsichtbar miteinander zu verbinden. Es gibt dafür spezielle Bohrvorrichtungen von Trend, Kreg und – hierzulande wahrscheinlich mit Abstand am bekanntesten – von der Firma Wolfcraft aus der Eifel. Hier heißt sie "Undercover Jig" und erfreut sich weiter Verbreitung.

Unserem Leser Bernhard Lehnert hat aber nie so recht gefallen, dass er viele Teststücke zerbohren muss, um die richtigen Einstellparameter zu ermitteln. Schließlich will man ja nicht aus Versehen durch den Regalboden hindurchbohren. Also hat sich Lehnert hingesetzt, und ein kleines Simulationsprogramm geschrieben:

Windows-Nutzer klicken hier und laden die Datei "UndercoverPlaner.zip" herunter. Diese umfasst alle Dateien, die zum Ausführen von "Undercover Planer" erforderlich sind. Sie können an eine beliebige Stelle entzipt werden (Rechtsklick, "Dateien entpacken"). Es muss keine Installation erfolgen. Ein Doppelklick auf UndercoverPlaner.exe startet das Programm.

In der aktuellen Ausgabe 57 von HolzWerken haben wir gemeinsam mit Bernhard Lehnert Punkt für Punkt erläutert, wie sich dieses Programm am besten bedienen lässt und wie Sie dasWwichtigste daraus gewinnen: Welche Einstellungen brauche ich, damit das "Undercover Jig" von Wolfcraft die besten Ergebnisse liefert?

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
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Kommentare

19.02.2016

Das klingt interessant, aber funktioniert das Programm auch für Mac-Anwender? Ich habe mich generell schon etwas gewundert, weil Apple-Anwender hier etwas zu kurz zu kommen scheinen. Freundliche Grüsse Rudolf Zihlmann

19.02.2016

Hallo Herr Zihlmann, ... eine Frage, wieviele MAC-Anwender haben wir wohl hier im Forum?

20.02.2016

Hallo Herr Fanta, in diesem Threat jetzt 2 aktive. Es geht um etwas grundsätzliches: die Userwelt ist heterogener geworden. Vor 10 Jahren war Windows beherrschend, das hat sich geändert, Linux, Ubuntu und Mac werden nicht mehr nur von irgendwelchen Nerds genutzt. Sie haben sich als sichere und Alltagstaugliche Lösungen bewiesen. LG Dirk Janssen

02.03.2016

Na, jetzt sind wir mindestens 3 MAC User

15.04.2016

4!

07.02.2017

Klasse, funktioniert sogar unter Ubuntu. Viele Grüße Bernd

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