WorkSharp WS 3000: Die Amerikaner lernen Schwedisch

Das Tormek-Prinzip der stets gleichen Winkel hat sich bei vielen Schärf-Anwendern durchgesetzt. Auch Schärfmaschinen-Anbieter, die nicht auf ein langsam laufendes, wassergekühltes Schleifrad setzen, machen ihre Maschinen kom­patibel mit den zahlreichen Vorrichtungen der Schweden.

Bestes Beispiel: Der WS 3000 der US-Firma WorkSharp. Für sie gibt es nun eine nachrüstbare Führungsstange, deren Halte-Arm an zwei bestehende Aufnahmen hinten an der Maschine geschraubt wird. Danach können die Tormek-Vorrichtungen auf der langsam horizontal drehenden Glasscheibe eingesetzt werden, die beim WS 3000 mit der jeweiligen Körnungsscheibe beklebt ist.
Nun lassen sich auch auf dem US-Gerät Drechselröhren, Meißel, Abstechstähle sowie Hohlbeitel und viele weitere  Schneidenformen schärfen – wenn die passende Tormek-Führung zur Hand ist. Die nachrüstbare WS 3000-Führungsstange wird mit einer an diese Maschinen angepassten Einstelllehre geliefert. Im HolzWerken-Einsatz hat die Vorrichtung gehalten, was versprochen war: Sie kombiniert die Tormek-Idee der wiederholbaren Winkel und Radien mit dem schnell abtragenden Trockenschliff der WorkSharp.
Der Nachrüstsatz kostet beim Importeur Brinkmann und Wecker rund 50 Euro. Kleines Manko: Die recht umfangreiche und gut bebilderte Anleitung lag nur auf Englisch bei. 
Mehr Infos: www.worksharptools.de

Stand: Januar 2013. Zuerst erschienen in HolzWerken Januar/Februar 2013

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