Schöner schälen mit Sorby

Feinste Späne abschälen mit dem "Paring Chisel" – wir haben es getestet.

"Paring Chisel" sind im deutschsprachigen Raum nicht sonderlich verbreitet. Das mag der Grund dafür sein, dass es keine eindeutige deutsche Bezeichnung für dieses Werkzeug gibt. Mit "Schälbeitel" liegt man für dieses sehr lange und dünne Stecheisen ohne hintere Zwinge schon sehr gut. Denn genau dafür sind diese Eisen gedacht: zum feinen "Abschälen" von Spänen, also für das feine Nacharbeiten, auch an unzugänglichen Stellen.

Foto: Redaktion HolzWerken

Nacharbeiten an schwer zugänglichen Stellen werden mit dem "Paring Chisel" zum Kinderspiel.

Die Schälbeitel des englischen Herstellers Robert Sorby sind aufgrund ihrer Klingenlänge von 248 Millimetern und einer Gesamtlänge von 400 Millimetern sehr fein zu führen. Die mit nur 20° sehr flach angeschliffene Fase macht auch die Arbeit an Hirnholzflächen einfach. Die Buchsbaum-Griffe liegen gut in der Hand und sind wie der Rest der Eisen sehr gut verarbeitet.

Foto: Redaktion HolzWerken

Feinfühliges Nachstechen am Hirnholz ist sehr gut aufgrund der Länge des Eisens möglich.

Auch wenn Fase und Spiegelseite bereits im Lieferzustand sauber geschliffen sind, sollte man die Eisen für bestmögliche Ergebnisse noch einmal fein abziehen. Sorby Paring Chisel sind in Breiten von sechs bis 38 Millimetern für 40 bis 58 englische Pfund erhältlich.

Mehr Infos: www.magma-tools.com

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