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Festool DFC 500: Domino-Effekt mit Akku

Zwei Domino-Verbindungssysteme von Festool, links akkubetrieben, rechts mit Netzkabel.

Mittlerweile gibt es einige Systeme, mit denen man Löcher für Domino-Verbinder fräsen kann. Seien das selbstgebaute Varianten oder Vorrichtungen wie die Jessem Pocket Mill (vorgestellt in Ausgabe 114). Trotzdem hat das Original von Festool immer noch die meisten Fans. Grund genug für die Schwaben, der bewährten Fräse DF 500 gleich mehrere Updates zu verpassen.

Mit der DFC 500 kommt erstmalig eine kabellose Variante auf den Markt. Parallel gibt es mit der DF 500R eine kabelgebundene Version mit den gleichen technischen Merkmalen. Aus unserer Sicht ist ein Akku hier (anders als bei vielen anderen Maschinen) auch einmal so richtig sinnvoll: Immerhin besticht die Dominofräse durch ihre Flexibilität bei der Platzierung der Dübellöcher.  

Die Wahl zwischen Akku und Kabel ist aber nicht die einzige Neuerung, die Festool der Fräse verpasst hat. Die Säulen-Führung der Maschine zum Vorschub des pendelnden Fräsers ins Holz wurde überarbeitet und soll nun noch ruckelfreier arbeiten. Komfortabler kann es laut Festool auch beim Ausrichten der Maschine zugehen: Vier Anschlag-Pins lassen sich so ausrichten, dass sie – an entsprechende Kanten angelegt – ein Anzeichnen der Fräsposition auf beiden Werkstücken überflüssig machen.

Detailaufnahme einer Festool-Domino-Fräse, die präzise eine Nut in ein Holzstück fräst.

Kleine, einrastbare Anschlag-Pins erleichtern das wiederholgenaue Anlegen der Maschine und exaktere Fräsungen.

Auch in der Handhabung der Maschine gibt es (bei der Akku-Variante) eine echte Neuerung. Umfasst man bisher das ganze Gehäuse der Fräse, um den pendelnden Fräser ins Holz zu drücken, gibt es jetzt einen echten Griff. Da hier auch gleich der Betätigungsknopf integriert ist, wird das Arbeiten mit der DFC 500 deutlich komfortabler.

Hand drückt auf den grünen Ein-/Ausschalter einer akkubetriebenen Festool-Domino-Fräse auf Werkbank.

Gut im Griff: Der neu integrierte Griff macht das Führen der Akku-Maschine angenehmer.

Ein Schnäppchen war die Domino-Fräse noch nie, das ist auch bei den neuen Varianten so. Rund 1.250 Euro ruft Festool auf, egal ob mit Akkuaufnahme oder mit Kabel. Immerhin: Die DFC500 ist im 18-Volt-Akkusystem von Festool zu Hause. Hat man diese Akkus bereits, kann man sie nutzen.

Die weiteren nackten Zahlen unterscheiden sich nicht vom Vorgänger. Der Tiefenanschlag sieht eine Rasterung für eine Frästiefe von 12, 15, 20, 25 und 28 mm vor. Die Maschine arbeitet mit Fräsern zwischen 4 und 10 mm Durchmesser. Der Anschlag ist einstellbar zwischen 5 und 30 mm, der Fräswinkel variabel zwischen 0 und 90°.

Arbeitet man also bereits mit einer DF500, erweitern die neuen Modelle das Aufgabenspektrum der Maschine nicht. Wer aber mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Maschine zu besorgen, sollte zu einem der beiden neuen Modelle zu greifen. Aus unserer Sicht hat Festool nämlich gerade mit der Akku-Variante entscheidende Verbesserungen auf den Markt gebracht.

Mehr Infos: www.festool.de

Dieser Text stammt aus der Kategorie „Neues für die Werkstatt“ aus Ausgabe 124.  

Fotos: Festool GmbH

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