Facelifting für Tormeks Röhrenschleifer

Nicht alles, aber vieles ist besser als beim Vorgänger. Wir haben die SVD-186 getestet.

Normalerweise macht ein breiteres Mundwerk niemanden schöner. Tormek hat seiner verbesserten Röhrenschliff-Vorrichtung SVD-186 aber genau das verpasst: Beim Vorgänger SVD-185 passten nur Schalen- und Schruppröhren sowie Schnitzeisen bis 25 Millimeter Breite hindurch, heute sind es 36 Millimeter.
Die mit einem Steg versehene Rundplatte des alten Modells war bisweilen etwas fummelig zu platzieren. Durch die neue, durchgehende und konvexe Druckplatte ist das Einspannen beim neuen Modell viel bequemer – das ist eine echte Verbesserung.

Fotos: Redaktion HolzWerken

Narrensicher ist die neue Druckplatte der SVD-186. Sie kann sich nicht mehr verdrehen wie beim Vorgängermodell und spannt dennoch alles.

Für Nutzer der kleinen Nassschleifmaschinen Tormek T3 und T4 hat Tormek die Führungshülse verkürzt – hier gab es bisher öfter ein unfreiwilliges Anecken. Wir haben die SVD-186 auf der großen T7 getestet, aber dort keine Nachteile der kürzeren Führung feststellen können.
Wesentlich einfacher, nämlich ohne Werkzeug und gerastert, lässt sich nun der "Knickwinkel" der Vorrichtung einstellen. Früher war hier ein Inbus nötig. Weiterhin möglich ist das Schärfen von Schaberklingen, Tassenstählen und Co. über einen einsetzbaren Stift (im Lieferumfang).
Unser Fazit: Wer die alte SVD-185 hat, muss sie jetzt nicht gleich ersetzen. Wer aber die Vorteile der SVD-186 kennt, will sie auch nicht mehr missen. Das neue Modell kostet rund 70 Euro.

Mehr Infos: www.tormek.com/de

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