Kann man einen Forstnerbohrer noch weiter verbessern? Famag sagt: Ja.
Wer denkt, neue Bohrer-Geometrien gibt es nicht mehr, der irrt. Nachdem die Remscheider Firma Famag vor Jahrzehnten den stark verbesserten Forstnerbohrer namens "Bormax" entwickelt hat, geht sie nun einen Schritt weiter. "Bormax 2.0" zeigt, was mit immer weiter verbesserten CNC-Werkzeugmaschinen möglich ist: Die Zentrierspitze der neuen Forstnerbohrer ist keine gerade Pyramide mehr, sondern eine gedrallte. Dadurch schneiden ihre Kanten bereits ab dem ersten Kontakt, weniger Vorschub ist nötig. Die beiden Hauptschneiden des Bormax 2.0 sind nicht identisch, sondern versetzt segmentiert in Schneidbereiche und Spanbrechernuten: Wo eine Schneide arbeitet, folgt eine halbe Umdrehung später ein Spanbrecher. Die so entstehenden kurzen Späne transportiert der Bohrer viel leichter ab, so Famag. Hinzu kommt: Die Umfangschneide war schon beim Vorgänger unterbrochen, nun sind zusätzlich Rillen eingefräst. Sie verringern die Reibung am Lochrand, was das Wärmeaufkommen verringert.
Die neuen Bormaxe 2.0 gibt es auch mit auswechselbarem Vorbohrer im Zentrum. Alle Bohrer (von acht bis 60 mm) sind einzeln erhältlich und es gibt viele Sets. Ein fünfteiliger Satz mit regulärer Spitze (15 bis 35 mm Durchmesser) in der Holzkassette kostet laut Hersteller 126 Euro.
Mehr Info: www.famag.com
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