43-mm-Bohrer schafft Eurohals-Aufnahmen

Ein spezielles Maß, das Ihre Vorrichtungen auf eine neue Stufe hebt. Lohnt die Investition?

Bohrmaschinen und auch Fräsaggregate lassen sich an ihrem 43-mm-Eurohals sicher und fest aufnehmen. Das ist für den Eigenbau von Vorrichtungen sehr interessant. Es gibt dafür spezielle Spannblöcke aus Aluminium, aber man kann die Aufnahme auch selber bauen. Dafür ist ein Bohrer mit 43 Millimeter Durchmesser nötig, und die gibt es nicht von vielen Anwendern. Famag hat einen solchen in seinem "Bormax"-Sortiment.
Von Colt (Firma Miebach) hatten wir einen 43-mm-MaxiCut mit RotaStop in der Werkstatt. Der ist natürlich nicht nur für den Vorrichtungsbau interessant, sondern auch für Drechsler zum Vorab-Aushöhlen einer kleinen Dose. Selbst in hartem, leimdurchsetzten Multiplex ist das Bohren kein Problem, auch nicht bei voller Ausnutzung der Bohrerlänge (60 Millimeter ohne Schaft).
Daneben fallen zwei Dinge besonders auf: Selbst in wechselwüchsigem Holz und freihändig geführt, verläuft der Bohrer nicht. Miebach/Colt führt das auf die selbstschneidende Zentrierspitze zurück. Vorteil Nr. 2: Der Schaft des Bohrers ist wellenförmig geschliffen und "verklemmt" sich so werkzeuglos in den entsprechenden Verlängerungen. Zum Lösen werden zwei Maulschlüssel angesetzt. So können auch tiefe Löcher präzise gebohrt werden. Und: Für das RotaStop-System gibt es auch Direktaufnahmen mit MK2-Konus, was es mit den meisten Drechselbänken kompatibel macht. Den 43-mm-Bohrer mit 10-mm-Schaft gibt es bei verschiedenen Händlern, beim österreichischen Versandhändler Magma kostet er etwa 45 Euro.

Foto: Redaktion HolzWerken

Colt Maxi Cut Forstnerbohrer 43 mm

Mehr Infos: www.magma-tools.com

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