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13. Okt 2020 // Tischlern

Dauerhaft trockene Füße für Holzpfosten

Mit diesem Trick fault Holz im Erdreich garantiert nicht mehr!

Holzpfosten ins Erdloch, Beton hineingießen - fertig: Wer so Spielgeräte, Zäune oder ähnliches im Garten verankern will, wird nicht lange Freude an seiner Lösung haben. Das Holz wird durch den dauernden Wasserkontakt schnell faulen.
Es gibt aber eine einfache Lösung, ohne die oft hässlichen, überall zu sehenden verzinkten Stahlhalter. Dabei reicht das Holz bis unter Bodenniveau, hält aber Abstand zum Beton:

Bauen Sie aus dünnem Sperrholz einen vierseitigen, genagelten Kasten. Er hält rundum zwei Zentimeter Abstand  ums Kantholz und ist unten geschlossen. Fixieren Sie den Kasten mit Abstandhaltern provisorisch um das Kantholzende (er steht dabei unten zwei Zentimeter durch). Nun durchbohren Sie Kasten und Kantholz von zwei Seiten aus je mindestens zwei Mal  kreuzweise mit einem 14-mm-Bohrer. Stecken Sie vier entsprechend dicke Gewindestangen hindurch, die beidseitig mindestens zehn Zentimeter aus dem Kasten hervorstehen.

Entfernen sie die Distanzklötze und bringen Sie unten im Kasten noch ein Stück Gartenschlauch an, das später bis ins Erdreich unter dem Fundament reicht. Jetzt können Sie den Pfosten aufstellen und rund um den Kasten betonieren. Die Gewindestangen finden Halt im Beton und stützen den Pfosten. Ist alles hart, geben Sie Kiesel in die Spalten zwischen Holz und Kasten. Das sieht gut aus, und das Wasser kann über den Gartenschlauch ins Erdreich fließen: Das Holz bleibt dauerhaft trocken!

Blickfang Holz

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Werkstatt-Kurs - Blickfang Holz

Mit dem eigenen Möbelprojekt einen Akzent setzen, Blicke einfangen, ungewöhnliche Holzoberflächen kreieren und gestalten - das ist Gegenstand dieses Video-Kurses mit Stefan Böning. Neben den Grundlagen, wie dem Ausbessern von Holzfehlern, dem Oberflächenschutz und dem Messen der Holzfeuchte werden Schleiflösungen für unterschiedliche Anwendungen vorgestellt. Der Autor zeigt verschiedene Ansätze, einen Blickfang zu schaffen: 1. Glatt kann jeder! Durch den Einsatz von unterschiedlichen Hand- und Elektrowerkzeugen wird aus einer gewöhnlichen glatten Fläche eine außergewöhnlich strukturierte, gestoßene, behauene, sägeraue oder gewellte Oberfläche. 2. Die Geschlossenheit und Einheitlichkeit der Oberfläche wird aufgebrochen. Durch Rastern, Öffnungen und die entsprechende Einfassung von unterschiedlich akzentuierten Oberflächen lassen sich einmalige Oberflächeneffekte erzielen. Hilfsmittel wie spezielle Bohrer, Frässchablonen und nicht alltägliche Fräser schaffen weitere Möglichkeiten, Akzente zu setzen.

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