Leimstation

Ähnliche bietet der Handel, z.B. die von Lamello. Sehr praktisch, weil die Düsen nicht mehr eintrocknen können. Die Leimflasche steht auf dem Kopf oder liegt, die Düse steckt in einem Behälter. Dieser enthält einen nassen Schwamm, der verhindert, dass der Kleber eintrocknet.
Die gezeigte Ausführung ist für die Express Leimspritze 500 A von Rotert geeignet, für die es auch einen Adapter für Standardausdrückkartuschendüsen gibt. Die Behälter haben für die jeweiligen Düsendurchmesser passende Dichtringe. Der Ständer hat eine Klemmaufhängung, die sich zudem als Tragegriff eignet. Ständer und Behälter mit Leimflasche sind einzeln standfest. Die Halteschlaufe aus Fahrradschlauch behindert die Entnahme nicht. Saubere (!) Schraubverschlüsse liegen für den Transport der Leimspritzen in der Werkzeugkiste bereit. Der Kleberverlust ist gering. Ab und zu sollte das Wasser ausgetauscht werden. Den Leimflaschenadapter gibt es für Profis z.B. bei Würth (keine Abgabe an Privatkunden). Dort wird auch die Rotert Produktlinie unter dem eigenen Label angeboten. Hobbybastler werden beim Tischlerbedarf (tischler-bedarf.com) oder direkt bei Rotert (rotert.com) fündig. Von Rotert stammt übrigens auch der TS-Boy Leimspender. Ein für die Verschlusskappe passend rund zugeschnittenes Stück Viskoseschwamm mit einem mittigen Loch für den Pinsel sorgt auch da für zusätzliche Feuchtigkeit. Und der Pinsel steht nicht bis zum Hals in der Soße ;-)

Benötigte Zeit

2 Stunden

Verwendetes Werkzeug

  • Lochsäge für die Halterung

Verwendete Materialien

  • Sperrholz- und MDF-Reste Dreikantleiste Spaxschrauben Kabeldurchführung für Bohrung Ø15/20mm als Dichtring Plastikdosen mit Schraub - bzw. Klemmdeckel Fahrradschlauch, Reststück Leimflasche Rotert Express 500 A Leimflaschenadapter, s. VLOG #32 v. H. Rech

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