Pergola aus sägerauhem belg. Lärchenholz, Erneuerung, Verbesserung

Es ist ja eher Zimmermanns Arbeit, und ich bin nur ein ungelernter Autodidakt. Nach 15 Jahren rottet meine erste Pergola auf meiner 26m² Dachterasse im Hinterhof stellenweise immer mehr und wird nun saniert, d.h.: - Holz wird komplett ausgetauscht und dabei - aber, unter Beibehaltung der Grundkonstruktion, -ästhetisch anspruchsvoller und per - "konstruktivem Holzschutz", was die Lebensdauer angeht, hoffentlich deutlich verbessert. - Die alten Kletterpflanzen bleiben dabei möglichst darauf. Eine Puzzlearbeit mit Hilfe von Freunden, fachkundigen Beratern aus dem Freundeskreis und unbekannten Internethelfern. Sie bestand aus sägerauhem Lärchen-/ Douglasienholz, welches bereits an den Verbindungsstellen sehr rottig und morsch ist, wie sich beim Abbau unerwartet recht deutlich zeigte (...eine Schadensanalyse dabei bringt mir neue Langzeit Erfahrungen) Besonders oben auf den 4 Ständern und auch da, wo die 4 45° Kopfbänder (die für die Seitenstabilität) fälschlicherweise leicht in die 4 Ständer eingelassen und vernagelt waren. Das war ein offenbarer Fehler, da es dort sehr stark gammelte. Nun versuche ich also als Lehre aus den fehlern dieses Mal alles langlebiger UND schöner zu bauen, und zwar mit "konstruktivem Holzschutz", Kappsäge und Oberfräse. Inzwischen habe ich nämlich eine kleine Tischlerwerkstatt nebst Maschinen im Keller und bereits Erfahrung damit gemacht. Die Holzteile habe ich wieder sägerauh, aber schon relativ trocken gekauft (Holzfeuchte gemessen) und erstmal gehobelt mit meiner kleinen Metabo DH 330 Dickenhobelmaschine. Sie schlug sich dabei recht wacker, dank 2er Rollenböcke, nur die dünnen Auf- und Abgabetischchen waren dabei aber sichbar überfordert. Um z.B Wassereintritt in Schnittstellen und das Hirnholz der Ständer von vorne herein zu verhindern, ist es sinnvoll, diesesmal möglichst gar nicht unnötig seitlich einzuschneiden in die neuen Ständer. Eigentlich wollte ich die 4 KOPFBÄNDER ja dieses Mal mit zünftigen Zapfen seitlich in die neuen Ständer einstemmen und mit Holznägeln nach Fachwerkart befestigen. Aber das lasse ich nach reiflichem Überlegen nun schön bleiben, da das garantiert die Lebensdauer der 4 Ständer extrem verkürzen würde. Ständig würde dort Wasser eindringen in die Taschen der Zapfen und dort sofort extreme Fäulnis erzeugen Ich werde diese nunmehr auf Anraten meines privaten Zimmermannberaters aus YouTube mit 3 Spezialschrauben (1x Tellerkopf, 2x Senkkopfschrauben) handwerklich gut aber optisch leider sehr unschön billig anschrauben. Die Kontaktstellen zwischen 2 Holzteilen werden nun, wenn sinnvoll mit 7 mm Kunststoff-Distanzstücken (eigentlich Abstandshalter für Terrassendielen) unterlegt, damit eindringendes Wasser schnell wieder trocknen kann. Da ich die 7 Stück der 12x12cm Ständerköpfe leider voreilig oben schon auf 22° Gefälle gekappt habe kann ich nun leider keine preiswerten quadratischen fertigen Metallkappen zum Nässeschutz mehr aufsetzen, ich müsste sie also ggf. aus Zinkblech selber herstellen und löten. Nie gemacht sowas... Alternativ wäre eine Versiegelung mit flüssigem Stearin oder Wachs. Auch die 4 Kopfbänder werden oben und unten jeweils einen 45° Schnitt haben der besser wasserdicht versiegelt und/oder oben mit Blech geschützt wird. Frage: Kann ich solche Querschnitte mit Hirnholz auch mit Stearin oder wachsähnlichen Stoffen oder Lacken dauerhaft wetterbeständig verschließen?

Benötigte Zeit

80 Stunden

Verwendetes Werkzeug

Verwendete Materialien

Wissen. Planen. Machen. Das ist das Motto der Zeitschrift HolzWerken, dem Magazin für den Holzwerker.
ab 65,00 
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Kommentare

31.07.2020

Hallo Admin! - Wo sind denn meine extra eingefügten "alternativen Bildtexte" hin? - Die Mini Bilder bei Querformat sind leider etwas nichtssagend. - Wann macht ihr ENDLICH mal ne modernere bessere Version dieser recht altbackenen "Lesergalerie" mit - Kontaktfunktion und anderen für eure Leser interessante Funktionen? voller Hoffnung: Nikk.

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