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11. Nov 2013 // Werkstatt

Zwingen, Hobel und Sägen pflegen bringt Segen

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt: Das Schränkchen ist fertig, die Späne weggefegt. Fehlt noch, das Werkzeug wieder wegzuräumen, bevor die Arbeit am nächsten Projekt beginnt. Jetzt ist der richtige Moment, um ein wenig Zeit in die Pflege Ihrer Werkzeuge zu investieren.

Werkstattpflegetipps. Foto: Heiko Stumpe

Mit einfachen Mitteln bleibt die Werkstatt in Schuss: Trockengleitmittel, Kontaktspray, Lösemittel, Backofenspray und Co. sollten von Zeit zu Zeit eingesetzt werden.

Ihre Zwingen danken es Ihnen, wenn Sie alle beweglichen Teile sowie das Gewinde mit Kontaktspray einsprühen: Verleimen geht danach nochmal so gut von der Hand. Geölte Werkzeuggriffe aus Holz vertragen immer wieder einmal eine Frischebehandlung mit Öl oder Firnis. Harzverkrustungen lassen Sägeblätter durch eine Behandlung mit Backofenspray oder Petroleum wieder im alten Glanz erstrahlen. Petroleum mit einem Pinsel auf der Verschmutzung verteilen, einwirken lassen und mit einem Lappen abreiben.
Maschinentische werden durch die Behandlung mit Trockengleitmittel wieder attraktiv für Werkstücke: Sie gleiten gut über die entsprechend behandelte Fläche. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Mittel kein Silikon, Graphit oder Wachs enthält: Diese Stoffe machen es schwierig bis unmöglich, das Holz noch zu verleimen. Sie können Metallhobelsohlen ebenfalls mit Trockengleitmittel behandeln. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Sohle mit einer Kerze einzureiben.
Der Staubsauger stattet schließlich Schubladen, Schränkchen und Regalen noch einen Besuch ab, bevor Sägen, Hobel und Zwingen zurück an den Stammplatz wandern. So aufgestellt können Sie nun in eine neue Runde in der Werkstatt starten!

Werkstattkurs - Vitrine

Videos

Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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