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03. Jan 2013 // Tischlern

Vielseitig einsetzbar: Fühlerblätter immer leicht zur Hand

Im Metallbereich sind Fühlerblattlehren weit verbreitet: Im Prinzip sind sie nichts anderes als ein Bündel in der Dicke abgestufter Stahlstreifen. Diese werden der Reihe nach so lange in einen Spalt gesteckt, bis einer passt – und durch die Beschriftung der Streifen ist das Spaltmaß ermittelt.

Fühlerblätter immer leicht zur Hand. Illustration: Willi Brokbals

In der Dicke genau definierte Streifen sind bei immer wiederholten Fräseinstellungen eine große Hilfe.

Für die Arbeit mit Holz ist ein ähnliches Streifenbündel auch an anderer Stelle sinnvoll: Bei der Tiefenfeineinstellung der Oberfräse. Die dreistufige Revolvertiefeneinstellung ist zwar praktisch und die meisten Oberfräsen haben auch eine passable Tiefenfeineinstellung. Für schnelle und vor allem immer leicht wiederholbare Tiefen ist der Einsatz einer selbst gefertigten Blattlehre dagegen mehr als praktisch. Und so geht’s: Den Fräser bei ausgeschalteter Maschine auf eine ebene Fläche absenken. Dann eine beliebige Revolverposition wählen. Die Tiefenfeineinstellung (meistens ein vertikaler Schubstab mit Knebel) lösen und Richtung Revolver senken. Nun die gewünschte Streifendicke dazwischen schieben, den Tiefenanschlag absenken und arretieren. Danach lugt der Fräser genau um die Streifendicke unten heraus. Für eine eigene Blattlehre sind Sperrholz- und MDF-Streifen mit genormter Dicke zu empfehlen. Eine sinnvolle Reihung dafür ist 0,5 Millimeter, 1 Millimeter und dann in Einer-Schritten weiter bis 8 Millimeter. Die Streifen gut sichtbar beschriften, an einem Ende durchbohren und mit einem Draht oder Lederband zusammenhalten.

Werkstattkurs - Vitrine

Videos

Werkstatt-Kurs Möbelbau: Vitrine

Dieser erste Band der neuen Reihe Werkstatt-Kurs zeigt, wie Sie ein Korpusmöbel in den verschiedensten Varianten herstellen. Türen, Schubkästen, Kranz, Deckel, Füße - Guido Henn zeigt die riesige Bandbreite an Wahlmöglichkeiten. Beim Bau seiner feinen Vitrine wählt er schließlich eine Variante aus und zeigt die Herstellung in allen Details. Per Video hat Guido Henn den Bau dieser Vitrine für Sie dokumentiert. Rund zwei Stunden Film auf DVD zeigen alle Bauabschnitte und die Maschinen in Aktion. Zusätzlich zum Video enthält das Paket „Werkstatt-Kurs Möbelbau“ auch die sechsteilige Serie aus HolzWerken in Buchform und einen riesigen Bauplan (nahezu DIN A2-Größe) mit allen Zeichnungen auf einen Blick.

Aus dem Inhalt:

  • Teil 1: Korpusbau
  • Teil 2: Korpusbau (Fortsetzung)
  • Teil 3: Türenbau
  • Teil 4: Türenbau (Fortsetzung)
  • Teil 5: Schubkastenbau
  • Teil 6: Fuß, Sockel, Deckel, Kranz und Oberfläche 

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